Dushi Bada - so nenn die Einheimischen das „Süße Leben“, das auf der zweitgrößten Insel der Niederländischen Antillen gepflegt wird. Denn, wer Abwechslung und Unterhaltung sucht, ist hier richtig. Die Hotels sind ausgezeichnet und zu dem verfügt Aruba über einige der schönsten Strände der Karibik. Werfen wir also ein Blick auf dieses besondere Island in der Karibischen See.
Aruba - One Happy Island
Das One Happy Island lockt mit einzigartigen und unvergesslichen Erlebnissen in einem individuellen Rahmen abseits der Touristenpfade. Mit seinen rund 180 Quadratkilometern ist das One Happy Island Aruba zwar relativ klein, steckt aber dennoch voller Innovationen und neuer Maßstäbe. Ein Beispiel dafür sind die Aruba Signature Experiences. Das Programm der Aruba Tourism Authority richtet sich an alle aufstrebenden oder bereits etablierten Unternehmer, die eine neue und innovative Idee auf den Markt bringen möchten. Gesucht werden Enthusiasten, die sich auf die Nischen Romantik, Wellness und Abenteuer spezialisieren wollen. Auf dem gesamten Weg von der Produktentwicklung bis zum Launch finden die Teilnehmer Unterstützung, Anleitung und Ressourcen von Experten auf der Insel. Die ausgewählten Signature Experiences werden dann mit verschiedenen Werbe- und Marketingmaßnahmen ins Rampenlicht gerückt, sodass sie rasch zu einer festen Instanz auf der Insel werden.
Zwei spannende Erlebnisse haben sich bereits etabliert und lassen Besucher des One Happy Islands unvergessliche Erinnerungen schaffen:
Picnic Aruba
Aruba besticht mit endlosen Sonnentagen, einzigartiger Natur und samtweichen Stränden: Die idealen Voraussetzungen für ein romantisches Picknick in traumhafter Kulisse. Der persönliche und individuelle Picknick-Service von Picnic Aruba sorgt sowohl für die ideale kulinarische Untermalung als auch das passende Set-up – ob verspieltes Tipi im Boho-Stil oder klassischer Aufbau mit Picknick-Tisch. Der Picknickkorb ist prall gefüllt mit frischen und gesunden Snacks und Drinks. Egal ob zum Frühstück, Mittagessen oder Schlemmen im Sonnenuntergang: Jedes Picknick ist so individuell wie die Urlauber selbst und wird nach den Wünschen der Gäste zusammengestellt. Damit ist Picnic Aruba der ideale Ansprechpartner für besondere Anlässe. Wer den einzigartigen Moment für immer festhalten möchte, kann außerdem einen professionellen Fotografen dazu buchen.
Alternativ können die leckeren Speisen auch „to go“ in einem Picknick-Korb im Hotel oder Apartment entgegengenommen und für die nächste Erkundungstour über die Insel eingepackt werden.
Salty Hikes
Für Aktivurlauber und Wanderfans sind die Touren von Salty Hikes genau die richtige sportliche Aktivität, um Arubas versteckte Pfade kennenzulernen. Bei geführten Wanderungen mit dem lokalen Guide Ricardo können Abenteurer die südliche Küste Arubas erkunden und gleichzeitig viel über die Geschichte und Kultur der Insel erfahren.
Die Tour beginnt in San Nicolas, der Stadt des Sonnenaufgangs. Von dort geht es zum Gipfel des Sero Colorado, hinunter zur Südspitze Arubas, entlang der versteckten Mini-Naturbrücke mitten durch die verschiedenen vulkanischen Felsformationen. Nach rund 1,5 Stunden geht es zurück nach San Nicolas. Wer sich nach der Wanderung eine Abkühlung wünscht, kann am nahe gelegenen Rodgers Beach oder Baby Beach in das Karibische Meer hüpfen oder die hippen Cafés in San Nicolas erkunden.
Weitere exklusive Erlebnisse auf Aruba
Während das Angebot an Signature Experiences im Laufe des Jahres weiter ausgeweitet wird, warten auf Aruba noch unzählige weitere exklusive und private Erlebnisse auf die Urlauber. Wer nach all dem Sonnenbaden am Strand nach etwas Abwechslung sucht, kann in San Nicolas die kreative Seite Arubas entdecken. Viele der weltbesten Straßen- und Graffitikünstler sind im Rahmen der Aruba Art Fair im Jahr 2016 auf das One Happy Island gekommen und haben die historische Architektur der Stadt als Leinwand genutzt und eine bunte Straßengalerie hinterlassen. Dahinter steckt die Non-Profit Organisation „ArtisA Center“ rund um den Gründer Tito Bolivar. Für eine geführte Tour durch die bunten Straßen in San Nicolas gibt es also kaum einen besseren Guide als Tito selbst. Seine Aruba Mural Tours zeigen die Magie der Kunst und erklären die Persönlichkeiten und Inspirationen hinter den bunten Kreationen.
Auch die Tierwelt Arubas hat einiges zu bieten und ist ein Mekka für Naturenthusiasten. Fins & Feet Nature Tours ist ein kleiner, lokaler Tourenanbieter, bei dem Naturschutz und Nachhaltigkeit an erster Stelle stehen. Das Angebot umfasst Wanderungen und Schnorchelausflüge zu verschiedenen ruhigen Plätzen der Insel. Das Besondere: Wie der Name schon erahnen lässt, werden alle Ausflüge mit den Füßen oder Flossen und ganz ohne motorisierte Fahrzeuge durchgeführt, um Arubas vielfältige Natur und Schönheit auch für die nächsten Generationen zu erhalten.
Und auch für kreative Köpfe gibt es auf Aruba unzählige Möglichkeiten. Elisa Lejuez ist eine bekannte lokale Künstlerin, deren Werke bereits in zahlreichen Ausstellungen auf der ganzen Welt zu sehen waren. Um ihre Vision und Liebe zur Kunst mit anderen zu teilen, begann Elisa im Jahr 2015 Kunstkurse zu geben. Heute bietet sie sowohl Privat- als auch Gruppenkurse an – die ideale Erinnerung an einen unvergesslichen Urlaub.
Auf den Spuren von Arubas Vergangenheit
Aruba hat längst nicht nur Strand, Meer und Natur zu bieten, sondern überrascht mit einer farbenfrohen Kultur und einer spannenden Geschichte. Von den Ureinwohnern der Caquetios über spanische und niederländische Kolonialherren bis zum heutigen Aruba als eigenständiges Land im Königreich der Niederlande: Aruba blickt auf eine jahrhundertelange, bewegte Geschichte zurück. Auf den nur 180 Quadratkilometern finden Urlauber neben all den paradiesischen Attributen auch eine bunte Kultur und lebendige Traditionen. Heute leben auf der Insel knapp 106.000 Einwohner aus über 90 Nationen friedlich miteinander. Eines verbindet sie dabei alle: Ihr positives Lebensgefühl, das Teil ihrer Identität ist und sofort auf jeden Gast überschwappt, der das One Happy Island besucht. An allen Ecken der Insel treffen Urlauber auf Orte, die von der spannenden Vergangenheit Arubas erzählen.
Auf den Spuren von Arubas Ureinwohnern
Die ersten bekannten Inselbewohner von Aruba waren die Caquetio-Indianer des Arawak-Stammes aus Venezuela. Dieser halbnomadische Stamm lebte von circa 2.500 bis 1.000 v. Chr. vom Fischen und Jagen und war größtenteils vom Meer abhängig. Die Menschen schufen sich Werkzeuge aus grob gehauenen Steinen und Muscheln und lebten in kleinen familiären Gruppen in den heutigen Küstenregionen rund um Malmok und Palm Beach. Zu Beginn der Keramik-Zeit (1.000-1.515 v. Chr.) gründeten diese Indianer fünf große Dörfer und begannen, Mais und Yucca anzubauen. Zwei dieser Indio-Dörfer in verkleinertem Maßstab sowie die Nachbildung einer Indio-Behausung sind heute im archäologischen Museum von Aruba in Oranjestad zu sehen. Ausgestellt sind dort auch Überreste von Keramikurnen, Grobkeramik, Schmuckstücke sowie einige Werkzeugteile, die auf 1.000 v. Chr. datiert werden. Besonders bekannt sind auch die von den Caquetios erstellten Felszeichnungen und -ritzungen, die heute noch sichtbar sind und in der Fontein Höhle im Arikok Nationalpark und bei der Ayo-Felsformation bestaunt werden können.
Oranjestad erkunden: Aruba Walking Tours
Auch Arubas heutige Hauptstadt erzählt die Geschichte der Insel. Die „Aruba Walking Tours“ bieten spannende Einblicke in die Vergangenheit von Aruba. Hier können die Teilnehmer der Tour den Alltag auf der Insel erleben und die herzliche Bevölkerung persönlich kennen lernen. Zwei Touren führen durch Arubas pastellfarbene Zuckerbäckerhauptstadt. Die „Aruba Downtown Walking Tour” bringt die Teilnehmer vorbei an der Königinnenstatue, dem Hafen, dem archäologischen Museum und vielen anderen historischen Stätten, wobei erfahrende Guides jede Menge Insidertipps und interessante Informationen mit den Gästen teilen. Bei einem einheimischen Snack und Getränken besteht die Möglichkeit, die lokale Küche kennenzulernen. Die „Fusion of the World Food Tour“ dreht sich fast ausschließlich um die kulinarischen Köstlichkeiten, aber auch die ein oder andere historische Hintergrundinformation darf nicht fehlen. Die zweieinhalbstündige Tour führt durch fünf verschiedene Restaurants, von jamaikanischen bis hin zu niederländischen Spezialitäten ist alles dabei.
Urbanes Flair und Street-Art in San Nicolas
San Nicolas gilt heute als kulturelles Zentrum Arubas. Wer nach all dem Sonnenbaden am Strand nach etwas Abwechslung sucht, kann in San Nicolas die kreative Seite der Insel entdecken. Viele der weltbesten Straßen- und Graffitikünstler sind im Rahmen der Aruba Art Fair im Jahr 2016 auf das One Happy Island gekommen und haben eine bunte Straßengalerie hinterlassen. Dahinter steckt die Non-Profit Organisation „ArtisA Center“ rund um den Gründer Tito Bolivar. Bei geführten Kunsttouren beleuchtet Tito die Persönlichkeiten und Inspirationen hinter den bunten Kreationen. Jedes Kunstwerk erzählt seine ganz eigene Geschichte: egal ob eindrucksvolle 3-D-Effekte, detailreiche Mosaiks, farbenfrohe Gemälde oder solche in Schwarz-Weiß. An jeder Straßenecke gibt es in San Nicolas etwas zu entdecken. Die bunten Gemälde laden zum Flanieren und Verweilen ein und sind ein beliebter Fotospot.
Das stärkste Aloe Vera der Welt
Ein weiteres Highlight während einer Aruba-Reise ist der Besuch des Aruba Aloe Museums. Das Unternehmen Aruba Aloe Balm N.V. ist weit über die Landesgrenzen für feinste und hochqualitative Produkte der kostbaren Heilpflanze bekannt und blickt mittlerweile auf eine über 130 Jahre alte Firmengeschichte zurück. Aloe Vera ist damit fest in der Kultur und im Erbe der Insel verwurzelt und war einst ihre erste Quelle des Wohlstands. Das begehrte Aloe-Vera-Gel wirkt unter anderem wundheilend, entzündungshemmend und pflegend. Auch gibt es kaum ein besseres Heilmittel für Sonnenbrand. Wer einen Blick hinter die Kulissen eines der ältesten, heute noch bestehenden Unternehmen der Insel werfen möchte, der kann das Museum und die Fabrik mit Aloe-Schneideraum, Lagerraum und Testlabor in Hato bei freiem Eintritt besuchen. Ein historischer Rundgang erzählt die Geschichte der Domestizierung der Aloe-Pflanze auf Aruba und bietet spannende Einblicke in den Produktionsprozess.
Arubas traditionelles Inselbier
Auch die Kulinarik Arubas ist von kulturellem Reichtum geprägt. So bringt die Insel jede Menge lokale Köstlichkeiten hervor, wie auch das traditionelle Bier aus der Balashi Brauerei. Sie wurde 1998 gegründet und ist eine der modernsten Brauereien in der gesamten Karibik, da sie vollautomatisiert betrieben wird. Das traditionsreiche Unternehmen entstand aus der Zusammenarbeit von lokalen Partnern und deutschen Bierexperten, die ihr Wissen, ihre Technologie und die deutschen Brautraditionen nach Aruba brachten. Im Laufe der Zeit wurde das Produktangebot erweitert, das immer auch vom Erbe, der Kultur und dem pulsierenden Lebensstil Arubas inspiriert ist. Bei einer Führung durch die Brauerei erfahren Interessierte mehr über die Braukunst und die Technologie, mit der jedes Jahr Millionen von Flaschen, Dosen und Fässern Bier auf Aruba hergestellt werden.
Das authentische Aruba kennenlernen
Auf Aruba leben rund 110.000 Menschen aus über 90 Nationen – ein wahrer Schmelztiegel der Kulturen. Diese Vielfältigkeit sorgt für eine besondere Stimmung, gespickt mit Herzlichkeit und Lebensfreude. Der Slogan „One Happy Island“ kommt dabei nicht von ungefähr, denn auf der Karibikinsel erleben Besucher Glück zum Anfassen und Mit-nach-Hause-Nehmen. Dieses Gefühl der Ausgeglichenheit, das bereits beim ersten Schritt auf der Insel aufkommt, wird auch der Aruba-Effekt genannt. Um diesen noch intensiver zu spüren, gehören Begegnungen mit den Einheimischen und das Kennenlernen ihrer liebsten Orte und Aktivitäten zu einem rundum gelungenen Urlaub auf Aruba einfach dazu.
Das Bon Bini Festival ist zurück
Musik, Tanzen und ausgelassen feiern sind wichtige Teile der Identität Arubas. So können die Bewohner ihrer Kultur und Lebensweise Ausdruck verleihen. Auf dieser Weise verbinden sich nicht nur die Arubaner untereinander, sondern auch Besucher haben die Chance, tiefe Einblick in die Traditionen der glücklichen Insel zu erlangen. Eine wunderbare Gelegenheit hierfür ist das Bon Bini Festival in Oranjestad, das nach zweijähriger Pause nun wieder zurück ist. „Bon Bini“ bedeutet „Willkommen“ in der Landessprache Papiamento. Und das folkloristische Musik- und Tanzfestival ist genau das: Eine Einführung in die Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Menschen auf Aruba. Tänze in traditionellen Kostümen, einheimische Musik, kulinarische Leckerbissen und lokale Kunst erzählen die Geschichte Arubas. Der ideale Treffpunkt, um das One Happy Island von seiner authentischsten Seite kennenzulernen. Zunächst wird der Klassiker zweimal im Monat gefeiert und ab Februar 2023 dann wieder wie gewohnt an jedem Dienstagabend. Los geht es immer um 18:30 Uhr im Innenhof von Fort Zoutman, dem ältesten Gebäude in Arubas Hauptstadt.
Abendessen mit den Locals
The Old Cunucu House
Ein weiteres Highlight auf Aruba ist die Landes-küche. Mit kulinarischen Einflüssen aus über 90 Nationen ist das One Happy Island ein Paradies für Feinschmecker. Eine große Bedeutung hat insbesondere die europäische und die südamerikanische Küche. Das Old Cunucu House, einst ein typisches Bauernhaus mit spanischen Einflüssen, serviert heute authentische arubanische Küche in der Gegend rund um den Palm Beach. Kunuku, auf Papiamento „Land“, ist der Name der traditionellen pastellfarbenen Häuser auf der Insel. Hier werden Gastfreundschaft und Warmherzigkeit großgeschrieben. Die kreolische Speisekarte umfasst herzhafte Gerichte wie Keshi Yena (Goudakäse mit deftiger Füllung) sowie Hühner- und Ziegeneintopf und frischen Fisch, begleitet von Pan Bati, Funchi und Reis mit Bohnen. Zum Dessert empfehlen die Gastgeber den beliebten Quesillo, ein Karamellpudding, und frischgebackene Kuchen. Die authentischen Gerichte locken Urlauber und Einheimische gleichermaßen an – die ideale Atmosphäre, um mit der Bevölkerung in Kontakt zu kommen. Das 150 Jahre alte Gebäude sticht neben seiner leckeren Küche auch durch seine Architektur hervor: Aus großen Natursteinen und auf einem felsigen Fundament errichtet, konnte es den schweren tropischen Stürmen standhalten und lädt heute zum geselligen Beisammensein ein. Dazu ein kühles Balashi Inselbier und der Aruba-Effekt stellt sich wie von selbst ein.
Charlie‘s Bar in San Nicolas
Auch in der ältesten Bar der Insel, Charlie’s Bar, lässt es sich bei einem kühlen Inselbier aus der Balashi Brauerei hervorragend mit den herzlichen Arubanern zusammenkommen. In der ikonischen Gaststätte können Reisende das echte Inselleben kennenlernen, denn hier tummeln sich stets viele Arubaner, die gern ihre Geschichten und die der Insel erzählen. Eine echte Institution, die das Inselleben seit 1941 prägt. Ein weiteres Highlight: In der Bar hinterlassen Reisende aus aller Welt besondere Erinnerungsstücke aus ihrem Heimatland. Gäste sollten also nicht vergessen, einen kleinen persönlichen Gegenstand in der Bar zu zurückzulassen, bevor sie nach einigen kühlen Bieren und leckeren Fischgerichten weiterziehen.
Kunstgalerie ArtisA: Einblick in die Seele der Insel
Aruba ist bunt! Die Insel besticht durch eine farbenfrohe Kunstszene, die Besucher vor allem in der Künstlerhauptstadt San Nicolas im Süden Arubas hautnah erleben können. Kaum eine andere Facette eines Landes gewährt so tiefen Einblick in das Leben und die Themen, die die Bewohner bewegen, wie die Kunst. Die Kunstgalerie ArtisA hat sich genau diesem Gedanken verschrieben. Hier stellen rund 15 lokale Künstler ihre Werke aus und geben interaktive Workshops. Darunter die lokale Künstlerin Elisa Lejuez, deren Werke bereits in zahlreichen Ausstellungen auf der ganzen Welt zu sehen waren. Um ihre Vision und Liebe zur Kunst mit anderen zu teilen, gibt Elisa bereits seit dem Jahr 2015 Kunstkurse. Die vielfältigen Projekte von ArtisA sollen sowohl einheimische als auch internationale Künstler mit der breiten Öffentlichkeit verbinden. Mit viel Herzblut, Engagement und Leidenschaft wird hier eine Plattform für kreative Denker und Macher geschaffen. Die Galerie ist von Montag bis Samstag geöffnet und kann kostenfrei besucht werden.
Lokale Produkte kennenlernen auf Arubas Farmen
Eine weitere Möglichkeit die Inselbewohner kennenzulernen, ist es, sie bei ihrer Arbeit zu besuchen. Neben dem Tourismus spielt auch die Landwirtschaft eine wichtige Rolle auf Aruba. Allen voran der Anbau von Aloe Vera, Arubas grünem Gold, das dort seit über 130 Jahren angebaut wird. Wer einen Blick hinter die Kulissen eines der ältesten, heute noch bestehenden Familienunternehmen der Insel werfen will, der sollte die Aruba Aloe Factory samt Museum in Hato besuchen. Das Museum und die Fabrik mit Aloe-Schneideraum, Lagerraum und Testlabor können bei freiem Eintritt besucht werden. Ein kurzer historischer Rundgang erzählt die Geschichte der Domestizierung der Aloe-Pflanze auf Aruba und bietet spannende Einblicke in den Produktionsprozess.
Neben der Aloe Vera Farm warten auf der Insel noch einige weitere Farmen, die es zu erkunden gilt. Eine der größten ihrer Art ist die „297 Farm“, eine Hydrokultur-Farm mit modernster Technologie. Besonders wichtig ist den Farmbetreibern die Umsetzung von nachhaltigen Praktiken, um die natürlichen Ressourcen zu schonen. Von der Qualität der Erzeugnisse können sich die Besucher jeden Samstag beim Bauernmarkt von 9 bis 11:30 Uhr selbst überzeugen. Auch die „Oasis Farm“, größte Papayafarm der Insel, bietet ein authentisches Erlebnis. Hier werden ausschließlich Bioprodukte angebaut. Die Papayas werden unter anderem für die Herstellung von Pica di Papaya genutzt, einer feurig-fruchtigen Soße, die auf Aruba produziert wird. Das ideale Mitbringsel, um den Geschmack von Aruba mit nach Hause zu nehmen.
