
Liebe Leserin,
Lieber Leser,
nun also liegt es vor Ihnen: unser erstes Heft des 1st Class Traveller, das Heft 1 Frühling 2024.
Das Leitthema dieser ersten Ausgabe sind „Inselwelten“. Zwischen Sylt und Sansibar gibt es unzählige Trauminseln – wir haben uns auf einige besonders faszinierende Reiseziele konzentriert: Mauritius, Seychellen, La Réunion und die Malediven im Indischen Ozean, dazu die Karibikinseln sowie Segelabenteuer in der Südsee.
Ein Hauch Lifestyle begleitet diese Ausgabe ebenso wie Wellness-Ideen für den perfekten Sommerurlaub. Wir freuen uns über Ihre Meinung und Zuschriften, damit wir künftige Ausgaben noch besser machen können.
Viel Freude beim Lesen, Träumen und Genießen!
Ihr
Gottfried Pattermann
Chefredakteur

Dushi Bada - so nenn die Einheimischen das „Süße Leben“, das auf der zweitgrößten Insel der Niederländischen Antillen gepflegt wird. Denn, wer Abwechslung und Unterhaltung sucht, ist hier richtig. Die Hotels sind ausgezeichnet und zu dem verfügt Aruba über einige der schönsten Strände der Karibik. Werfen wir also ein Blick auf dieses besondere Island in der Karibischen See.
Das One Happy Island lockt mit einzigartigen und unvergesslichen Erlebnissen in einem individuellen Rahmen abseits der Touristenpfade. Mit seinen rund 180 Quadratkilometern ist das One Happy Island Aruba zwar relativ klein, steckt aber dennoch voller Innovationen und neuer Maßstäbe. Ein Beispiel dafür sind die Aruba Signature Experiences. Das Programm der Aruba Tourism Authority richtet sich an alle aufstrebenden oder bereits etablierten Unternehmer, die eine neue und innovative Idee auf den Markt bringen möchten. Gesucht werden Enthusiasten, die sich auf die Nischen Romantik, Wellness und Abenteuer spezialisieren wollen. Auf dem gesamten Weg von der Produktentwicklung bis zum Launch finden die Teilnehmer Unterstützung, Anleitung und Ressourcen von Experten auf der Insel. Die ausgewählten Signature Experiences werden dann mit verschiedenen Werbe- und Marketingmaßnahmen ins Rampenlicht gerückt, sodass sie rasch zu einer festen Instanz auf der Insel werden.
Zwei spannende Erlebnisse haben sich bereits etabliert und lassen Besucher des One Happy Islands unvergessliche Erinnerungen schaffen:
Aruba besticht mit endlosen Sonnentagen, einzigartiger Natur und samtweichen Stränden: Die idealen Voraussetzungen für ein romantisches Picknick in traumhafter Kulisse. Der persönliche und individuelle Picknick-Service von Picnic Aruba sorgt sowohl für die ideale kulinarische Untermalung als auch das passende Set-up – ob verspieltes Tipi im Boho-Stil oder klassischer Aufbau mit Picknick-Tisch. Der Picknickkorb ist prall gefüllt mit frischen und gesunden Snacks und Drinks. Egal ob zum Frühstück, Mittagessen oder Schlemmen im Sonnenuntergang: Jedes Picknick ist so individuell wie die Urlauber selbst und wird nach den Wünschen der Gäste zusammengestellt. Damit ist Picnic Aruba der ideale Ansprechpartner für besondere Anlässe. Wer den einzigartigen Moment für immer festhalten möchte, kann außerdem einen professionellen Fotografen dazu buchen.
Alternativ können die leckeren Speisen auch „to go“ in einem Picknick-Korb im Hotel oder Apartment entgegengenommen und für die nächste Erkundungstour über die Insel eingepackt werden.
Für Aktivurlauber und Wanderfans sind die Touren von Salty Hikes genau die richtige sportliche Aktivität, um Arubas versteckte Pfade kennenzulernen. Bei geführten Wanderungen mit dem lokalen Guide Ricardo können Abenteurer die südliche Küste Arubas erkunden und gleichzeitig viel über die Geschichte und Kultur der Insel erfahren.
Die Tour beginnt in San Nicolas, der Stadt des Sonnenaufgangs. Von dort geht es zum Gipfel des Sero Colorado, hinunter zur Südspitze Arubas, entlang der versteckten Mini-Naturbrücke mitten durch die verschiedenen vulkanischen Felsformationen. Nach rund 1,5 Stunden geht es zurück nach San Nicolas. Wer sich nach der Wanderung eine Abkühlung wünscht, kann am nahe gelegenen Rodgers Beach oder Baby Beach in das Karibische Meer hüpfen oder die hippen Cafés in San Nicolas erkunden.
Während das Angebot an Signature Experiences im Laufe des Jahres weiter ausgeweitet wird, warten auf Aruba noch unzählige weitere exklusive und private Erlebnisse auf die Urlauber. Wer nach all dem Sonnenbaden am Strand nach etwas Abwechslung sucht, kann in San Nicolas die kreative Seite Arubas entdecken. Viele der weltbesten Straßen- und Graffitikünstler sind im Rahmen der Aruba Art Fair im Jahr 2016 auf das One Happy Island gekommen und haben die historische Architektur der Stadt als Leinwand genutzt und eine bunte Straßengalerie hinterlassen. Dahinter steckt die Non-Profit Organisation „ArtisA Center“ rund um den Gründer Tito Bolivar. Für eine geführte Tour durch die bunten Straßen in San Nicolas gibt es also kaum einen besseren Guide als Tito selbst. Seine Aruba Mural Tours zeigen die Magie der Kunst und erklären die Persönlichkeiten und Inspirationen hinter den bunten Kreationen.
Auch die Tierwelt Arubas hat einiges zu bieten und ist ein Mekka für Naturenthusiasten. Fins & Feet Nature Tours ist ein kleiner, lokaler Tourenanbieter, bei dem Naturschutz und Nachhaltigkeit an erster Stelle stehen. Das Angebot umfasst Wanderungen und Schnorchelausflüge zu verschiedenen ruhigen Plätzen der Insel. Das Besondere: Wie der Name schon erahnen lässt, werden alle Ausflüge mit den Füßen oder Flossen und ganz ohne motorisierte Fahrzeuge durchgeführt, um Arubas vielfältige Natur und Schönheit auch für die nächsten Generationen zu erhalten.
Und auch für kreative Köpfe gibt es auf Aruba unzählige Möglichkeiten. Elisa Lejuez ist eine bekannte lokale Künstlerin, deren Werke bereits in zahlreichen Ausstellungen auf der ganzen Welt zu sehen waren. Um ihre Vision und Liebe zur Kunst mit anderen zu teilen, begann Elisa im Jahr 2015 Kunstkurse zu geben. Heute bietet sie sowohl Privat- als auch Gruppenkurse an – die ideale Erinnerung an einen unvergesslichen Urlaub.
Aruba hat längst nicht nur Strand, Meer und Natur zu bieten, sondern überrascht mit einer farbenfrohen Kultur und einer spannenden Geschichte. Von den Ureinwohnern der Caquetios über spanische und niederländische Kolonialherren bis zum heutigen Aruba als eigenständiges Land im Königreich der Niederlande: Aruba blickt auf eine jahrhundertelange, bewegte Geschichte zurück. Auf den nur 180 Quadratkilometern finden Urlauber neben all den paradiesischen Attributen auch eine bunte Kultur und lebendige Traditionen. Heute leben auf der Insel knapp 106.000 Einwohner aus über 90 Nationen friedlich miteinander. Eines verbindet sie dabei alle: Ihr positives Lebensgefühl, das Teil ihrer Identität ist und sofort auf jeden Gast überschwappt, der das One Happy Island besucht. An allen Ecken der Insel treffen Urlauber auf Orte, die von der spannenden Vergangenheit Arubas erzählen.
Die ersten bekannten Inselbewohner von Aruba waren die Caquetio-Indianer des Arawak-Stammes aus Venezuela. Dieser halbnomadische Stamm lebte von circa 2.500 bis 1.000 v. Chr. vom Fischen und Jagen und war größtenteils vom Meer abhängig. Die Menschen schufen sich Werkzeuge aus grob gehauenen Steinen und Muscheln und lebten in kleinen familiären Gruppen in den heutigen Küstenregionen rund um Malmok und Palm Beach. Zu Beginn der Keramik-Zeit (1.000-1.515 v. Chr.) gründeten diese Indianer fünf große Dörfer und begannen, Mais und Yucca anzubauen. Zwei dieser Indio-Dörfer in verkleinertem Maßstab sowie die Nachbildung einer Indio-Behausung sind heute im archäologischen Museum von Aruba in Oranjestad zu sehen. Ausgestellt sind dort auch Überreste von Keramikurnen, Grobkeramik, Schmuckstücke sowie einige Werkzeugteile, die auf 1.000 v. Chr. datiert werden. Besonders bekannt sind auch die von den Caquetios erstellten Felszeichnungen und -ritzungen, die heute noch sichtbar sind und in der Fontein Höhle im Arikok Nationalpark und bei der Ayo-Felsformation bestaunt werden können.
Auch Arubas heutige Hauptstadt erzählt die Geschichte der Insel. Die „Aruba Walking Tours“ bieten spannende Einblicke in die Vergangenheit von Aruba. Hier können die Teilnehmer der Tour den Alltag auf der Insel erleben und die herzliche Bevölkerung persönlich kennen lernen. Zwei Touren führen durch Arubas pastellfarbene Zuckerbäckerhauptstadt. Die „Aruba Downtown Walking Tour” bringt die Teilnehmer vorbei an der Königinnenstatue, dem Hafen, dem archäologischen Museum und vielen anderen historischen Stätten, wobei erfahrende Guides jede Menge Insidertipps und interessante Informationen mit den Gästen teilen. Bei einem einheimischen Snack und Getränken besteht die Möglichkeit, die lokale Küche kennenzulernen. Die „Fusion of the World Food Tour“ dreht sich fast ausschließlich um die kulinarischen Köstlichkeiten, aber auch die ein oder andere historische Hintergrundinformation darf nicht fehlen. Die zweieinhalbstündige Tour führt durch fünf verschiedene Restaurants, von jamaikanischen bis hin zu niederländischen Spezialitäten ist alles dabei.
San Nicolas gilt heute als kulturelles Zentrum Arubas. Wer nach all dem Sonnenbaden am Strand nach etwas Abwechslung sucht, kann in San Nicolas die kreative Seite der Insel entdecken. Viele der weltbesten Straßen- und Graffitikünstler sind im Rahmen der Aruba Art Fair im Jahr 2016 auf das One Happy Island gekommen und haben eine bunte Straßengalerie hinterlassen. Dahinter steckt die Non-Profit Organisation „ArtisA Center“ rund um den Gründer Tito Bolivar. Bei geführten Kunsttouren beleuchtet Tito die Persönlichkeiten und Inspirationen hinter den bunten Kreationen. Jedes Kunstwerk erzählt seine ganz eigene Geschichte: egal ob eindrucksvolle 3-D-Effekte, detailreiche Mosaiks, farbenfrohe Gemälde oder solche in Schwarz-Weiß. An jeder Straßenecke gibt es in San Nicolas etwas zu entdecken. Die bunten Gemälde laden zum Flanieren und Verweilen ein und sind ein beliebter Fotospot.
Ein weiteres Highlight während einer Aruba-Reise ist der Besuch des Aruba Aloe Museums. Das Unternehmen Aruba Aloe Balm N.V. ist weit über die Landesgrenzen für feinste und hochqualitative Produkte der kostbaren Heilpflanze bekannt und blickt mittlerweile auf eine über 130 Jahre alte Firmengeschichte zurück. Aloe Vera ist damit fest in der Kultur und im Erbe der Insel verwurzelt und war einst ihre erste Quelle des Wohlstands. Das begehrte Aloe-Vera-Gel wirkt unter anderem wundheilend, entzündungshemmend und pflegend. Auch gibt es kaum ein besseres Heilmittel für Sonnenbrand. Wer einen Blick hinter die Kulissen eines der ältesten, heute noch bestehenden Unternehmen der Insel werfen möchte, der kann das Museum und die Fabrik mit Aloe-Schneideraum, Lagerraum und Testlabor in Hato bei freiem Eintritt besuchen. Ein historischer Rundgang erzählt die Geschichte der Domestizierung der Aloe-Pflanze auf Aruba und bietet spannende Einblicke in den Produktionsprozess.
Auch die Kulinarik Arubas ist von kulturellem Reichtum geprägt. So bringt die Insel jede Menge lokale Köstlichkeiten hervor, wie auch das traditionelle Bier aus der Balashi Brauerei. Sie wurde 1998 gegründet und ist eine der modernsten Brauereien in der gesamten Karibik, da sie vollautomatisiert betrieben wird. Das traditionsreiche Unternehmen entstand aus der Zusammenarbeit von lokalen Partnern und deutschen Bierexperten, die ihr Wissen, ihre Technologie und die deutschen Brautraditionen nach Aruba brachten. Im Laufe der Zeit wurde das Produktangebot erweitert, das immer auch vom Erbe, der Kultur und dem pulsierenden Lebensstil Arubas inspiriert ist. Bei einer Führung durch die Brauerei erfahren Interessierte mehr über die Braukunst und die Technologie, mit der jedes Jahr Millionen von Flaschen, Dosen und Fässern Bier auf Aruba hergestellt werden.
Auf Aruba leben rund 110.000 Menschen aus über 90 Nationen – ein wahrer Schmelztiegel der Kulturen. Diese Vielfältigkeit sorgt für eine besondere Stimmung, gespickt mit Herzlichkeit und Lebensfreude. Der Slogan „One Happy Island“ kommt dabei nicht von ungefähr, denn auf der Karibikinsel erleben Besucher Glück zum Anfassen und Mit-nach-Hause-Nehmen. Dieses Gefühl der Ausgeglichenheit, das bereits beim ersten Schritt auf der Insel aufkommt, wird auch der Aruba-Effekt genannt. Um diesen noch intensiver zu spüren, gehören Begegnungen mit den Einheimischen und das Kennenlernen ihrer liebsten Orte und Aktivitäten zu einem rundum gelungenen Urlaub auf Aruba einfach dazu.
Musik, Tanzen und ausgelassen feiern sind wichtige Teile der Identität Arubas. So können die Bewohner ihrer Kultur und Lebensweise Ausdruck verleihen. Auf dieser Weise verbinden sich nicht nur die Arubaner untereinander, sondern auch Besucher haben die Chance, tiefe Einblick in die Traditionen der glücklichen Insel zu erlangen. Eine wunderbare Gelegenheit hierfür ist das Bon Bini Festival in Oranjestad, das nach zweijähriger Pause nun wieder zurück ist. „Bon Bini“ bedeutet „Willkommen“ in der Landessprache Papiamento. Und das folkloristische Musik- und Tanzfestival ist genau das: Eine Einführung in die Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Menschen auf Aruba. Tänze in traditionellen Kostümen, einheimische Musik, kulinarische Leckerbissen und lokale Kunst erzählen die Geschichte Arubas. Der ideale Treffpunkt, um das One Happy Island von seiner authentischsten Seite kennenzulernen. Zunächst wird der Klassiker zweimal im Monat gefeiert und ab Februar 2023 dann wieder wie gewohnt an jedem Dienstagabend. Los geht es immer um 18:30 Uhr im Innenhof von Fort Zoutman, dem ältesten Gebäude in Arubas Hauptstadt.
Ein weiteres Highlight auf Aruba ist die Landes-küche. Mit kulinarischen Einflüssen aus über 90 Nationen ist das One Happy Island ein Paradies für Feinschmecker. Eine große Bedeutung hat insbesondere die europäische und die südamerikanische Küche. Das Old Cunucu House, einst ein typisches Bauernhaus mit spanischen Einflüssen, serviert heute authentische arubanische Küche in der Gegend rund um den Palm Beach. Kunuku, auf Papiamento „Land“, ist der Name der traditionellen pastellfarbenen Häuser auf der Insel. Hier werden Gastfreundschaft und Warmherzigkeit großgeschrieben. Die kreolische Speisekarte umfasst herzhafte Gerichte wie Keshi Yena (Goudakäse mit deftiger Füllung) sowie Hühner- und Ziegeneintopf und frischen Fisch, begleitet von Pan Bati, Funchi und Reis mit Bohnen. Zum Dessert empfehlen die Gastgeber den beliebten Quesillo, ein Karamellpudding, und frischgebackene Kuchen. Die authentischen Gerichte locken Urlauber und Einheimische gleichermaßen an – die ideale Atmosphäre, um mit der Bevölkerung in Kontakt zu kommen. Das 150 Jahre alte Gebäude sticht neben seiner leckeren Küche auch durch seine Architektur hervor: Aus großen Natursteinen und auf einem felsigen Fundament errichtet, konnte es den schweren tropischen Stürmen standhalten und lädt heute zum geselligen Beisammensein ein. Dazu ein kühles Balashi Inselbier und der Aruba-Effekt stellt sich wie von selbst ein.
Auch in der ältesten Bar der Insel, Charlie’s Bar, lässt es sich bei einem kühlen Inselbier aus der Balashi Brauerei hervorragend mit den herzlichen Arubanern zusammenkommen. In der ikonischen Gaststätte können Reisende das echte Inselleben kennenlernen, denn hier tummeln sich stets viele Arubaner, die gern ihre Geschichten und die der Insel erzählen. Eine echte Institution, die das Inselleben seit 1941 prägt. Ein weiteres Highlight: In der Bar hinterlassen Reisende aus aller Welt besondere Erinnerungsstücke aus ihrem Heimatland. Gäste sollten also nicht vergessen, einen kleinen persönlichen Gegenstand in der Bar zu zurückzulassen, bevor sie nach einigen kühlen Bieren und leckeren Fischgerichten weiterziehen.
Aruba ist bunt! Die Insel besticht durch eine farbenfrohe Kunstszene, die Besucher vor allem in der Künstlerhauptstadt San Nicolas im Süden Arubas hautnah erleben können. Kaum eine andere Facette eines Landes gewährt so tiefen Einblick in das Leben und die Themen, die die Bewohner bewegen, wie die Kunst. Die Kunstgalerie ArtisA hat sich genau diesem Gedanken verschrieben. Hier stellen rund 15 lokale Künstler ihre Werke aus und geben interaktive Workshops. Darunter die lokale Künstlerin Elisa Lejuez, deren Werke bereits in zahlreichen Ausstellungen auf der ganzen Welt zu sehen waren. Um ihre Vision und Liebe zur Kunst mit anderen zu teilen, gibt Elisa bereits seit dem Jahr 2015 Kunstkurse. Die vielfältigen Projekte von ArtisA sollen sowohl einheimische als auch internationale Künstler mit der breiten Öffentlichkeit verbinden. Mit viel Herzblut, Engagement und Leidenschaft wird hier eine Plattform für kreative Denker und Macher geschaffen. Die Galerie ist von Montag bis Samstag geöffnet und kann kostenfrei besucht werden.
Eine weitere Möglichkeit die Inselbewohner kennenzulernen, ist es, sie bei ihrer Arbeit zu besuchen. Neben dem Tourismus spielt auch die Landwirtschaft eine wichtige Rolle auf Aruba. Allen voran der Anbau von Aloe Vera, Arubas grünem Gold, das dort seit über 130 Jahren angebaut wird. Wer einen Blick hinter die Kulissen eines der ältesten, heute noch bestehenden Familienunternehmen der Insel werfen will, der sollte die Aruba Aloe Factory samt Museum in Hato besuchen. Das Museum und die Fabrik mit Aloe-Schneideraum, Lagerraum und Testlabor können bei freiem Eintritt besucht werden. Ein kurzer historischer Rundgang erzählt die Geschichte der Domestizierung der Aloe-Pflanze auf Aruba und bietet spannende Einblicke in den Produktionsprozess.
Neben der Aloe Vera Farm warten auf der Insel noch einige weitere Farmen, die es zu erkunden gilt. Eine der größten ihrer Art ist die „297 Farm“, eine Hydrokultur-Farm mit modernster Technologie. Besonders wichtig ist den Farmbetreibern die Umsetzung von nachhaltigen Praktiken, um die natürlichen Ressourcen zu schonen. Von der Qualität der Erzeugnisse können sich die Besucher jeden Samstag beim Bauernmarkt von 9 bis 11:30 Uhr selbst überzeugen. Auch die „Oasis Farm“, größte Papayafarm der Insel, bietet ein authentisches Erlebnis. Hier werden ausschließlich Bioprodukte angebaut. Die Papayas werden unter anderem für die Herstellung von Pica di Papaya genutzt, einer feurig-fruchtigen Soße, die auf Aruba produziert wird. Das ideale Mitbringsel, um den Geschmack von Aruba mit nach Hause zu nehmen.
Der BMW 5er Touring, Inbegriff für Fahrfreude, sportliche Eleganz und moderne Funktionalität im Premium-Segment der oberen Mittelklasse, startet in eine neue Ära. Mit zahlreichen digitalen Innovationen, wegweisenden Systemen für automatisiertes Fahren und Parken, einer über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg gesteigerten Nachhaltigkeit und als BMW i5 Touring erstmals auch mit einem vollelektrischen Antrieb präsentiert sich die sechste Modellgeneration progressiver denn je. Stilvolle Präsenz, souveräne Sportlichkeit, Vielseitigkeit und Raumkomfort machen den neuen BMW 5er Touring zu einem kultivierten Multitalent für den Alltagsverkehr und auf Reisen.
Eine flexible Antriebsarchitektur ermöglicht die Produktion von Modellvarianten mit hocheffizienten Benzin- und Dieselmotoren, Plug- in-Hybrid-Systemen und rein elektrischem Antrieb auf einer gemeinsamen Fertigungslinie im BMW Group Werk Dingolfing. Die Markteinführung in Deutschland, zahlreichen weiteren Ländern Europas sowie Japan beginnt im Mai 2024, weitere Märkte folgen im Juni 2024.
Gestreckte Proportionen, charakterstarke Front, individuelles Heck. Dynamisch gestreckte Proportionen und großzügig gestaltete Flächen prägen das Exterieur des neuen BMW 5er Touring. Im Vergleich zum Vorgängermodell ist er in der Länge um 97 Millimeter auf 5 060 Millimeter, in der Breite um 32 Millimeter auf 1 900 Millimeter und in der Höhe um 17 Millimeter auf 1 515 Millimeter gewachsen. Mit einem um 20 Millimeter auf 2 995 Millimeter gesteigerten Wert verfügt der neue BMW 5er Touring über den größten Radstand im Wettbewerbsumfeld.
Die charakterstarke Front zeigt eine moderne Interpretation der markentypischen Merkmale Doppelscheinwerfer und BMW Niere. Je zwei nahezu vertikale LED-Elemente dienen als Fahrtrichtungsanzeiger und Tagfahrlicht. Für die weit nach vorn ragende BMW Niere ist optional die Konturbeleuchtung BMW Iconic Glow erhältlich. In der Seitenansicht unterstreichen die flache Fenstergrafik und der lange Dachspoiler das sportlich-elegante 2-Box-Design. Kraftvoll geformte hintere Radhäuser betonen gemeinsam mit der flachen Heckscheibe die breite Statur des Fahrzeugs. Die LED-Elemente der weit in die Seitenpartien reichenden Heckleuchten werden von einer L-förmigen Chromleiste unterteilt.
Das Programm der Außenfarben umfasst bereits zur Markteinführung auch drei BMW Individual-Lackierungen. Zur Serienausstattung gehören Leichtmetallräder in den Größen 18 Zoll beziehungsweise 19 Zoll für die vollelektrischen und Plug-in-Hybrid-Modelle. Optional sind bis zu 21 Zoll große Leichtmetallräder erhältlich. Mit den Optionen M Sportpaket, M Sportpaket Pro und M Carbon Exterieurpaket lässt sich der dynamische Charakter des neuen BMW 5er Touring zusätzlich betonen. Als Topmodell der Baureihe verfügt der BMW i5 M60 xDrive Touring (Stromverbrauch kombiniert: 20,8 – 18,3 kWh/100 km gemäß WLTP) serienmäßig über Exterieur-Komponenten, die seine herausragenden fahrdynamischen Eigenschaften deutlich zum Ausdruck bringen.
Im Mittelpunkt der progressiven, fahrerorientierten Cockpitgestaltung steht das BMW Curved Display. Sein 12,3 Zoll großes Information Display und das Control Display mit einer Bildschirmdiagonale von 14,9 Zoll bilden einen volldigitalen Anzeigenverbund. Zum modernen Premium-Ambiente im Interieur tragen außerdem die neuen serienmäßigen Sportsitze, das jetzt im unteren Bereich abgeflachte Lenkrad und die optionale BMW Interaction Bar bei. Serienmäßig verfügt der neue BMW 5er Touring über eine vollständig vegane Interieurausstattung. Die Sitzoberflächen in der Ausführung Veganza werden optional auch mit einer dekorativen Steppung angeboten. Außerdem ist eine BMW Individual Lederausstattung Merino in mehreren Bicolor-Varianten erhältlich. Zu den weiteren optionalen Highlights zählen ein festes Panorama-Glasdach und das Bowers & Wilkins Surround Sound System mit bis zu 18 Lautsprechern.
Gezielt optimierte Funktionalität für Alltag, Freizeit und Reise. Der neue BMW 5er Touring bietet ein erweitertes Platzangebot und insbesondere im Fond ein spürbares Plus an Bein-, Schulter- und Ellenbogenfreiheit sowie einen optimierten Akustikkomfort. Mit seinem variabel nutzbaren Innenraum und zahlreichen intelligenten Funktionen überzeugt er auf Reisen ebenso wie bei der Bewältigung von Transportaufgaben im Alltag und in der Freizeit. Eine verbreiterte Gepäckraumöffnung ermöglicht in Kombination mit der tiefen Ladekante ein komfortables Verstauen großer Gepäckstücke.
Unabhängig von ihrer Antriebstechnik verfügen alle Varianten des neuen BMW 5er Touring über ein Gepäckraumvolumen, das sich von 570 auf bis zu 1 700 Liter erweitern lässt. Neben der automatischen Heckklappenbetätigung gehört auch die Fernentriegelung der im Verhältnis 40 : 20 : 40 teilbaren Fondsitzlehne vom Kofferraum aus zur Serienausstattung. Staufächer unter dem Laderaumboden bieten Platz für das Gepäckraumtrennnetz, die Kofferraumabdeckung und das Ladekabel der vollelektrischen und der Plug-in-Hybrid-Modelle.
Der neue BMW i5 Touring ist das erste vollelektrische Premium-Modell in seinem Wettbewerbsumfeld. Er wird von Beginn an in zwei Varianten angeboten. Im BMW i5 M60 xDrive Touring bilden zwei hochintegrierte Antriebseinheiten an der Vorder- und an der Hinterachse gemeinsam einen bis zu 442 kW/601 PS starken elektrischen Allradantrieb. Das Systemdrehmoment beträgt bis zu 820 Nm bei Aktivierung der M Launch Control oder M Sport Boost Funktion. So spurtet das Topmodell in 3,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100, sein Höchsttempo wird elektronisch auf 230 km/h begrenzt. Die an der Hinterachse angeordnete E-Maschine des BMW i5 eDrive40 Touring (Stromverbrauch kombiniert gemäß WLTP: 19,3 bis 16,5 kWh/100 km) erzeugt eine Höchstleistung von 250 kW/340 PS sowie ein maximales Drehmoment von bis zu 430 Nm mit Sport Boost beziehungsweise Launch Control Funktion. Die Beschleunigung von null auf 100 km/h absolviert der BMW i5 eDrive40 Touring in 6,1 Sekunden.
In beiden Modellen stellt die im Unterboden angeordnete Hochvoltbatterie einen nutzbaren Energiegehalt von 81,2 kWh zur Verfügung. Neben den effizienten E-Maschinen tragen die adaptive Rekuperation sowie Wärmepumpen-Technologie für Heizung und Kühlung von Innenraum, Antrieb und Hochvoltbatterie zur Langstreckentauglichkeit des BMW i5 Touring bei. Die im WLTP- Testverfahren ermittelte Reichweite beträgt
Das Aufladen der Batterie mit Wechselstrom kann serienmäßig mit einer Leistung von bis zu 11 kW und optional mit bis zu 22 kW erfolgen.
Gleichstrom kann mit einer Leistung von bis zu 205 kW geladen werden. Ein vorausschauendes Wärmemanagement für die Hochvoltbatterie optimiert die Effizienz bei der Nutzung von Schnellladestationen. Das Connected Home Charging für die vollelektrischen und die Plug-in- Hybrid-Modelle schafft die Voraussetzungen für solar- und lastoptimiertes sowie für kostenoptimiertes Laden. Der BMW i5 Touring ist auch für die Funktion Plug & Charge Multi Contract geeignet.
Alle für den neuen BMW 5er Touring verfügbaren Dieselantriebe werden mit 48-Volt-Mild-Hybrid-Technologie und einem 8-Gang Steptronic Getriebe kombiniert. Der Vierzylinder-Motor der zur Markteinführung verfügbaren Modelle BMW 520d Touring (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 5,9 – 5,3 l/ 100 km; CO2-Emissionen: 154 – 141 g/km gemäß WLTP) und BMW 520d xDrive Touring (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 6,2 – 5,7 l/100 km; CO2-Emissionen: 163 – 149 g/km gemäß WLTP) erzeugt eine Höchstleistung von 145 kW/197 PS und ein maximales Drehmoment von 400 Nm. Ergänzt wird das Antriebsportfolio im Sommer 2024 um einen Reihensechszylinder- Dieselmotor. Zur gleichen Zeit folgen zwei Modellvarianten mit Plug-in- Hybrid-Antrieb der jüngsten Generation.
Sportlichkeit und Reisekomfort in idealer Balance.
Die Fahrfreude im neuen BMW 5er Touring beruht auf einer idealen Balance zwischen Sportlichkeit und Reisekomfort. Mit seinem langen Radstand, den großen Spurweiten, einer nahezu perfekt im Verhältnis 50 : 50 ausgewogenen Achslastverteilung, intelligentem Leichtbau sowie einer optimierten Steifigkeit der Karosserie und Fahrwerksanbindung bietet er dafür optimale Voraussetzungen. Die umfangreich weiterentwickelte Fahrwerkstechnik umfasst serienmäßig eine Sportlenkung, die aktornahe Radschlupfbegrenzung und die jüngste Ausführung des integrierten Bremssystems. Der BMW i5 Touring und die Plug-in-Hybrid-Modelle verfügen außerdem über eine Hinterachs- Luftfederung einschließlich automatischer Niveauregulierung.
Optional sind ein M Sportfahrwerk, eine M Sportbremsanlage und das Adaptive Fahrwerk Professional (serienmäßig im BMW i5 M60 xDrive Touring) mit elektronisch geregelten Stoßdämpfern, Integral- Aktivlenkung und neuem Querdynamikmanagement erhältlich. Für das Topmodell steht außerdem das Adaptive M Fahrwerk Professional mit aktiver Wankstabilisierung und Aktive Roll Comfort zur Auswahl.
Die im neuen BMW 5er Touring serienmäßig beziehungsweise optional verfügbaren Systeme für teilautomatisiertes Fahren und Parken setzen mit ihrem Funktionsumfang und ihrer Zuverlässigkeit Maßstäbe im Wettbewerbsumfeld. Highlight im Angebot ist der Driving Assistant Professional einschließlich Lenk- und Spurführungsassistent sowie Abstandsregelung mit Stop & Go-Funktion. In den USA, Kanada und Deutschland steht auch der Autobahnassistent zur Verfügung, der den Fahrer auf Schnellstraßen mit baulich getrennten Richtungsfahrbahnen bei der Lenkaufgabe entlastet. Der Fahrer kann bei Geschwindigkeiten von bis zu 130 km/h (85 mph) die Hände vom Lenkrad nehmen und komfortabel positionieren, solange er das Verkehrsgeschehen aufmerksam beobachtet. Zusätzlich beinhaltet das System den einzigartigen aktiven Spurwechselassistenten mit Blick-Bestätigung.
Serienmäßig hat der neue BMW 5er Touring den Parking Assistant einschließlich Anfahrüberwachung, Anhängerassistent, Rückfahrkamera und Rückfahrassistent an Bord. Mit dem optionalen Parking Assistant Professional lassen sich automatisierte Park- und Rangiermanöver mit einer Länge von bis zu 200 Meter auch außerhalb des Fahrzeugs per Smartphone steuern.
Das weiterentwickelte Anzeige- und Bediensystem BMW iDrive auf Basis des BMW Operating System 8.5 bietet einen neugestalteten Einstiegsbildschirm sowie den Schnellzugriff „QuickSelect“. Die Kombination aus BMW Curved Display und BMW Intelligent Personal Assistant ist konsequent auf eine Bedienung mittels Touch-Display und natürlicher Sprache ausgelegt. Bestandteil des serienmäßigen BMW Live Cockpit Plus ist das cloudbasierte Navigationssystem BMW Maps. Die Sonderausstattung BMW Live Cockpit Professional beinhaltet das BMW Head-Up Display sowie eine Augmented View Darstellung auf dem Control Display oder der Instrumentenkombination. Attraktive digitale Services ergänzen das Infotainmentangebot im neuen BMW 5er Touring. Für das Video-Streaming auf dem Control Display steht mit dem Connected Package Professional neben YouTube auch die Video App mit länderübergreifenden und landesspezifischen Inhalten zur Auswahl. Außerdem ermöglicht das neue BMW iDrive die Nutzung einer innovativen Form des In-Car-Gaming mit der Plattform AirConsole. Mit serienmäßig zwei und optional vier 5G-Mobilfunkantennen stellt der neue BMW 5er Touring einen optimalen Empfang für Telefonie und Online-Dienste sicher.
Die Serienausstattung umfasst auch eine optimierte Smartphone-Integration über Apple CarPlay® und Android Auto™. Die serienmäßige Personal eSIM integriert das Fahrzeug vollständig in das digitale Ökosystem des Kunden. Mit den Remote Software Upgrades bleibt der BMW 5er Touring auf dem aktuellen Software-Stand. Außerdem ist es möglich, im BMW ConnectedDrive Store ausgewählte Funktionen zu testen und nachzubuchen.
Bonaire ist eine Insel der Niederländischen Antillen und ist die östlichste der drei ABC-Inseln. Bonaire ist touristisch bisher sehr wenig erschlossen, in Taucherkreisen aber wird Bonaire als absoluter Geheimtipp gehandelt und zählt zu den zehn schönsten Tauchrevieren der Erde. Es gibt um die Insel herum 80 gekennzeichnete Tauchstellen.
Der 60 km² große, im Mai 1969 eröffnete Nationalpark ist der erste seiner Art auf den niederländischen Antillen. Ursprünglich im Besitz der Kolonialregierung, war das Gelände stückweise verkauft worden. Das nördliche Teilgebiet, die Washington Plantage, gelangte 1920 in den Besitz der Gebrüder Herrera. Sie pflanzten bis 1960 Aloe Vera und Divi Divi und nannten ihre Plantage zunächst America, später Washington. Boy Herrera verkaufte die Plantage dann für den symbolischen Wert von 1 Gulden zurück an die Regierung, mit der Bedingung, das Land in seinem natürlichen Zustand zu belassen. 1978 verkaufte die Familie Beaujon die im Süden liegende Slagbaai Plantage an die STINAPA. Aus beiden Plantagen wurde der heutige Nationalpark. 145 verschiedene Vogelarten können an einigen natürlichen Quellen beobachtet werden, darunter eine große Flamingokolonie. Es gibt ausgeschilderte Rundwege von 24 km (grün markiert) bzw. 35 km (gelb markiert) Länge. Die Europäische Union unterstützte den Ausbau der Rundwege. An der Slagbaai gibt es eine kleine Snack Bar. Proviant sollte aber mitgenommen werden. Einige Wege sind so schlecht, dass sie nur mit Geländewagen befahren werden können. Jagen und Campen im Park ist verboten. Am Fuß des 182 m hohen Seru Hobao gibt es einen Parkplatz. Von hier aus kann man auf einem alten Eselpfad (gelb markiert) den Brandaris Berg ersteigen. Diesen Namen erhielt er in der Kolonialzeit, als hier Feuerzeichen nach Curacao gegeben wurden. Für den Hin- und Rückweg muss man 2½ Stunden einplanen. Am Eingang des Nationalparks befindet sich ein kleines Freilichtmuseum. Hier kann man für 5,50 US $ einen englischsprachigen Führer und Wegeplan erwerben. Der Nationalpark ist täglich von 08:00 Uhr - 17:00 Uhr geöffnet (letzter Einlass um 14:45 Uhr), an Feiertagen jedoch geschlossen. Eintritt für 1 Jahr: Erwachsene 25 US $, Kinder unter 12 Jahre gratis. (Taucher haben gegen Vorweisung der Quittung für den DiveTag und einer Kopie eines Lichtbildausweises freien Eintritt, Schnorchler bezahlen noch $ 10.-)infobearbeiten
Gotomeer ist ein Brackwassersee innerhalb des Nationalparks Washington-Slagbaai. Er ist einer der wenigen Brutplätze der karibischen Flamingos. Durch Regen schwankt jedoch sein Salzgehalt und damit auch der Bestand an Kleinlebewesen, und so kann es passieren, dass die rosafarbenen Vögel bessere Nahrungsbedingungen in den Salinas im Süden der Insel vorfinden.
1979 erklärte man unter Mithilfe des WWF die Gewässer rund um die Insel und um Klein Bonaire zum Meerespark. Dieser Marinepark erstreckt sich von der Hochwassergrenze bis zu einer Wassertiefe von 60 m (200 feet). Er umschließt ein Gebiet von 270 ha. Sechs Mitarbeiter und vier Ranger arbeiten und überwachen den Park. Sie kontrollieren die 80 offiziellen Tauchplätze und ca. 50.000 Besucher pro Jahr. Bereits vor 20 Jahren wurde Speerfischen, Ankern und das Abbrechen von Korallen verboten. Seit 1992 ist der Schutz der Gewässer auch gesetzlich geregelt. Taucher müssen eine einmalige Gebühr von 10 US $ bezahlen um in den ausgewiesenen Zonen tauchen zu dürfen. Ankerwerfen ist nur in dem Gebiet zwischen der Marina und dem Zollkai erlaubt. Müll oder andere Gegenstände dürfen nicht ins Meer geworfen werden. Auch an Land ist es bei Strafe verboten Muscheln, Korallen oder Gegenstände aus Schildkrötenpanzern zu kaufen.
Auskünfte erteilt die Bonaire Marine Park Verwaltung (STINAPA) und Fort Oranje.
In karibischen Farben smaragdgrün leuchtend begegnet mir das Wasser der Antilleninsel Curacao, zu denen ja auch Aruba & Bonaire als sogenannte ABC Inseln zählen. Es ist die Karibik in ihren Farben, wie man sie sich vorstellt.
Curacao - woher kommt dieser Name eigentlich? Gesicherte Informationen dazu gibt es nicht, man meint es kommt aus dem spanischen Corazon, was soviel wie Herz bedeutet. Im portugiesischen bedeutet der Name Heilkunst und bezieht sich wohl auf die Heilung der Matrosen von Skorbut nach monatelangen Seefahrten durch das Essen von Frischobst auf der Insel.
Die 444 Quadratmeter kleine Insel vor der Küste Venezuelas mit seiner Nebeninsel Klein Curacao ist bis heute Teil des Königreichs der Niederlande und gehört zu den sogenannten Niederländischen Antillen, zu denen auch Aruba & Bonaire zählen. Die ursprünglichen Einwohner waren die Arawak, ein indigener Stamm, der hier siedelte. Die Spanier kamen 1499 und 1634 waren es die Niederländer, welche die Insel eroberten. Doch die Sprache ist hier keinesfalls nur niederländisch, auch wenn dies die offizielle Amtssprache ist. Die Bevölkerung spricht Papiamentu, das ist eine kreolische Sprache die sich aus portugiesischen, spanischen und niederländischen Wörtern zusammensetzt und von den Einheimischen heute gesprochen wird. Papiamentu geht auf das Spanisch portugiesische Verb „papea“ zurück und bedeutet soviel wie Geplapper. Freudig werde ich am Flughafen mit einem herzlichen „Bon Bini“, das heißt Guten Tag, begrüßt.
Schon beim Anflug auf die größte der drei Antilleninsel stelle ich fest dass dieses Eiland von seinen traumhaften Stränden profitiert. Und so genieße ich die ersten Eindrücke in meinem neuen Domizil, meinem Ressort für die kommenden Tage. Die im Wind wiegenden Palmen und das azurblaue Wasser, das an den weißen Sandstrand schlägt begrüßen mich in bilderbuchgleicher Schönheit. Die ansonsten recht trockene Insel glänzt vor allem durch ihre traumhaften Strände, die sich rings um die kleine Antilleninsel verteilen. Dabei sind es vor allem die Strände im Süden, die wegen ihres flachen Einstiegs und der breiten Sandstrände besonders beliebt sind, darunter Mambo - und Kokomo Beach, Playa Porto Marie, Playa Piskado und viele weitere Strände, die vor allem im Süden und Westen der Insel liegen. Im Westen am äußersten Zipfel der Insel Curacao finden sich vor allem Taucherparadiese. Hier braucht niemand moderne Infinity-Pools, die es wohl tatsächlich in einigen Ressorts auf der Insel gibt, hier ist das Meer der beste Pool.
Auf Curacao braucht man ein Auto, ein Mietwagen ist daher lohnenswert und so mache ich mich auf mit meinem Gefährt die Insel zu erkunden. Auf dem Weg halte ich an den Salinen von Jan Kok und treffe hier auf die pink gefiederten Bewohner der Insel. Es sind Flamingos die beliebte Attraktion in den Gewässern stehen und nach kleinen Krebsen als Nahrung suchen, deren Farbstoff ihr Gefieder pink färbt.
Davon will ich mehr erleben. Und so begebe ich mich bereits am nächsten Tag auf eine Schiffstour zur 2 Stunden entfernten und zu Curacao gehörenden Insel Klein Curacao. Es ist ein wahres Inselhopping, denke ich bei mir, während ich auf das gut ausgestattete Boot steige und mich zu einem Tagesausflug auf die kleine Insel südlich der großen Schwester begebe. Der Wellengang an diesem Morgen ist ordentlich und ich bin froh dass ich mit einem richtigen Schiff und nicht etwa, wie ebenfalls angeboten mit einem Katamaran, die Überfahrt angetreten habe. Vorbei an grünen Uferböschungen und dem seltsam anmutenden Tafelberg, den es tatsächlich analog zu dem in Kapstadt hier in klein gibt, geht es hinaus aufs hohe Meer. Delfine lassen sich ob des hohen Wellengang es heute nicht blicken, sind aber sonst stets Begleiter der Schiffstour versichert mir Kapitän Travis.
Schon von Ferne ragt der ehemalige Leuchtturm der völlig unbewohnten Insel aus dem Meer heraus und signalisiert mir die baldige Ankunft. Die Insel Klein Curacao war einst eine Quarantäne-Insel für Sklaven und wurde im 17. Jahrhundert von dänischen Seglern entdeckt. Heute befinden sich auf der Insel nur noch der ehemalige Leuchtturm, das Wrack des 1986 verunglückten Tankers Maria Bianca Guidesman und das einer Jacht. Doch die Ausflügler kommen vor allem wegen der traumhaften Strände und des einzigartigen Wassers hierher. Die Sonne brennt schon früh am Morgen und ich bin froh, dass meine Ausflugsgesellschaft die einzige ist, die ein paar kleine gut organisierte Hütten auf der Insel betreibt, unter denen man Schatten suchen kann wenn man aus dem seichten Wasser vom Baden zum Strand zurückkehrt. Die Schiffscrew wirft einige Brot Brocken ins Meer und dann ist es Zeit sich die Taucherbrille und Schnorchel zu schnappen. Nichts wie rein ins Wasser, denn hier wird es plötzlich lebendig, tausende bunter, kleiner Fische werden von den Brotstückchen angezogen und bieten dem Schnorchelnden Beobachter ein lebhaftes Bild vom bunten Unterassertreiben in der Karibik.
Schade, dass ich heute keine Wasserschildkröten sehe, die normalerweise ebenfalls angezogen werden und sich dann gut beobachten lassen. Aber ich werde am kommenden Tag noch ausreichend Gelegenheit haben, diese Meerestiere aus nächster Nähe in Augenschein zu nehmen.
Hoch im Westen am Playa Piskado, etwa eine Autostunde von Willemstad entfernt, befindet sich der sogenannte Fischerstrand. Hier kann man besonders gut und sehr nah am Ufer Wasserschildkröten beobachten. Und warum ist das so? Weil die einheimischen Fischer ihre frisch gefangenen Fische über den Pier an Land bringen und den Teil des Fangs, den sie nicht verwenden können zurück ins Meer werfen. Das zieht die Meeresschildkröten an, die sich an dem kostenlosen Snack gerne satt essen. Zur Freude der Schnorchelnden Strandbesucher. Dabei fällt mir auf, dass hier vor allem auch Tagesausflugsgruppen hinkommen, die dieses Erlebnis teuer im Internet gebucht haben. Das muss aber gar nicht sein, man kann auch völlig kostenlos zu diesem Strand fahren, ins Wasser gehen und sich vormittags zwischen 11 Uhr und 12 Uhr wenn die Fischer ihre Fischabfälle ins Meer werfen an dem bunten Treiben unter Wasser erfreuen. Denn nicht nur die Wasserschildkröten sondern auch zahlreiche größere, bunte Fische werden angezogen und tummeln sich in der Bucht.
Mehr kann ich erleben auf Curacao der kleinen Insel mit seiner großen Vielfalt und seinen äußerst freundlichen Menschen. Und so suche ich Serenas Kunstfabrik auf. Denn hier wird etwas ganz Besonderes hergestellt. Es ist die Figur der Chici. Das bedeutet soviel wie Tante. 2008 gründete Serena Jeannette Israel, die Schöpferin des Chichi diese Manufaktur. Sie selbst hatte sich 2001 auf Curacao niedergelassen, nachdem sie acht Jahre lang in einem selbstgebauten Segelboot um die Welt gesegelt war. Die eigentlich aus West-Berlin stammende Künstlerin entwickelte bereits in jungen Jahren ihre Leidenschaft für Farbe und Form. Serenas erstes Chichi wurde im Landhuis Bloemhof geboren wo sie ihren Schülern die Kunst des Pappmache beizubringen versuchte. Die Figur und der Name selbst wurden aus der einheimischen Bezeichnung für Tante entnommen. In ihrer Kunstfabrik kann man heute an Workshops teilnehmen, in denen man sich selbst eine eigene Chichi bunt bemalen kann.
Ich schaue mir interessiert an, wie Chris, ein Mitarbeiter der Manufaktur, den Gipsabdruck für die Rohform Chichi befüllt. Nebenan bemalt gerade eine andere Mitarbeiterin eine riesige Chichi als Auftragsarbeit. Die Figur begegnet mir in allen Größen und Positionen noch viele Tage auf der Insel und bietet für Reisende ein lustiges und kreatives Mitbringsel aus Curacao.
Und bunt geht es auch weiter bei meiner Reise über die Karibikinsel. Die Hauptstadt Willemstad ist mein nächstes Ziel. Denn hier gibt es wahrlich nicht nur unzählige Souvenirshops, wie es auf den ersten Blick erscheint. Die bekannte bunte Kulisse direkt am Hafen lädt mich ein, über die Königin Emma Brug, eine schwimmende Wasserbrücke, zu spazieren die beide Teile von Willemstad miteinander verbindet. Aus dem bunten und lebendigen Stadtteil Otrobanda kommend, entdecke ich die Sehenswürdigkeiten im Zentrum.
In hellem gelb erstrahlt das Fort Amsterdam, das zu den ältesten Festungen der Insel Zelt und von der westindischen Kompanie auf Curacao 1707 gegründet wurde. Hier sitzt bis heute der Gouverneur und das Parlament der Insel. Oberhalb von Willemstad liegt auf einem Felsen das Fort Nassau mit atemberaubenden Ausblick auf die Stadt und die Bucht. Heute ist im Fort ein gehobenes Restaurant.
Willemstad ist eigentlich in vier Viertel unterteilt. Punda ist das Hauptzentrum, in dem auch fort Amsterdam liegt. Das bunte Viertel Otrabanda werde ich später noch besuchen. Punda gilt als das kulturelle Zentrum der Stadt mit bunten Häusern coolen Bars Beach Clubs, Märkten und zahlreichen Sehenswürdigkeiten, wie etwa auch der Synagoge mitten im Zentrum. Denn auf Curaçao gibt es zahlreiche Nachfahren der sephardischen Juden, die im 7. Jahrhundert aus Spanien und Portugal vor der Inquisition geflohen sind.
Neben der schwenkbaren Königin-Emma-Brücke, die mehrfach am Tag für große Schiffe geöffnet wird und eine echte Attraktion für Fußgänger ist, gibt es noch die Königin Juliana Brücke, die Autobrücke mit der man Sint Anna bay überquert. Die Sint Anna Bay brennt die beiden Stadtteile Orobanda und Punda in Willemstad. Lebendig und quirlig geht es in der Hauptstadt zu. Hier merkt man, dass auf Curaçao zahlreiche Ethnien vertreten sind. So bunt gemischt ist diese Insel. Kein Wunder, dass die Stadt UNESCO Weltkulturerbe ist. Ich bummle durch die Straßen des Zentrums in Punda bewundere die kleinen Galerien die sich zwischen den zahlreichen Souvenirshops auftun und gelange schlussendlich zum Alten Markt. Ein echtes kulinarisches Highlight, denn hier werden mittags von den Frauen der Stadt frische kreolische Gerichte in großen Töpfen zubereitet. Besser kann man die Küche des Landes nicht kennenlernen. Oder etwa doch? Die Antwort finde ich einen Tag später außerhalb von Willelmstad.
Zuerst möchte ich aber den gegenüberliegenden Stadtteil Otrabanda entdecken. Dieses Stadtviertel entstand zu Beginn des 18 Jahrhunderts. Der Name Otrabanda bedeutet in der einheimischen Sprache Papiamento „das andere Ufer“.Otrabanda mutet chaotisch an, die Gässchen sind verwinkelt, Plätze versteckt, doch genau das macht seinen besonderen Charme aus. Markant ist neben den zahlreichen bunten Häusern vor allem auch die Sint Anna Basilika, deren Ursprung auf eine Kapelle aus dem Jahr 1757 zurückgeht.
Bei dem Bummel durch das bunte Otrabanda, fallen mir vor allem die farbenfrohen Häuschen auf, die dem südamerikanischen Kolonialstil ähneln. Ich besuche die einzige Geschäftsstraße des Ortsteils, abseits des touristischen Treibens. Hier finden sich augenscheinlich vorwiegend Bekleidungsläden.
Doch was ist das? Ich passiere einen unscheinbaren Shop ohne Schaufenster, mit vergitterter Fassade. Die Tür steht offen. Ein älterer Mann sitzt am Ende des Ladenraums und winkt mich heran. Ich trete zögerlich ein und stehe sogleich inmitten einer karibischen Schatzkiste, die ihres Gleichen sucht. Der Alte heißt Sassy und führt den Laden, den seine inzwischen gebrechliche Mutter einst gründete, mehr schlecht als Recht weiter. Der Ladenraum ist übersät mit Holzschnitzereien, die Sassy als Geschäftsmann aus der ganzen Karibik zusammengetragen hat. Aufgebaut in grob zusammengezimmerten Regalen stehen die kleinen Kunstwerke wie stumme Zeugen des bunten karibischen Lebens beieinander. Teils sind sie bereits angestaubt. Auf dem Boden und in den Ecken sind Massen von Hüten aus Südamerika und der Karibik aufgestapelt. Panamahüte neben bäuerlichen Kopfbedeckungen aus Stroh suchen hier neue Besitzer. Sassy hat sie alle mit Leidenschaft und Akribie zusammen getragen. Was wie ein unübersichtliches Gewusel anmutet, ist eine außergewöhnliche Fundgrube für Sammler und Jäger von absonderlichen Mitbringseln.
Der Laden macht von außen nichts her klagt Sassy und er selbst ist auch nicht mehr der Jüngste. Aber zu jedem einzelnen seiner Stücke weiß er was zu erzählen. Karibische Geschichten, die das Leben schreibt. Spannend. Und das Zuhören bereitet mir als fasziniertem Besucher genauso viel Vergnügen, wie Sassy, der froh ist, wenn er jemandem seine Geschichten erzählen kann. SO ganz anders, als das übliche Souvenir-Angebot in Punda kommt Sassys Laden daher. Hier pulsiert karibisches Herzblut. Beschwingt und beladen mit zwei Schnitzfiguren der besonderen Art ziehe ich weiter, Sassy winkt mir an der Ladentür hinterher. Es sind diese kleinen Begegnungen, mit denen die karibische Herzlichkeit immer wieder zum Ausdruck kommt.
Lachend begrüßt mich Gina in ihrem kleinen Restaurant mitten im Nirgendwo und doch gar nicht so weit von der Hauptstadt Willemstad entfernt. Bei ihr gibt es Fisch.
Schon der Eintritt in ihr kleines Lokal ist ein Erlebnis. Denn man kommt nicht etwa durch den Gastraum ins Innere, sondern vorne hinter der Tür liegt zunächst einmal die Küche, die jeder Gast passieren muss. Und hier bereiten 3 fleißige Frauen die leckeren Fischgerichte zu, während dahinter am Grill der Koch den fangfrischen Fisch brät. Und welcher das ist das weiß selbst am Morgen Gina noch nicht. Es gibt, was die Fischer von den benachbarten Fischerhütten ins Lokal bringen. Nur eines ist ganz sicher: Alles ist garantiert fangfrisch. Ich lasse mich von den herrlichen Gerüchen hineinziehen und begebe mich auf das etwas wackelige floss das dem aus Holz gefertigten Gastraum am Ende des kleinen Lokals angeschlossen ist. Je nachdem, wie viele Gäste hier an den vier Tischen sitzen, hat das Floss eine leichte Schlagseite nach links oder rechts. Die Fenster hier sind eigentlich halb geöffnete Luken durch die man auf den ruhigen Seitenarm des Meeres blicken kann. Pelikane schwimmen um das eigentümliche Restaurant herum, in der Erwartung einige Fischabfälle zu ergattern die von der Küche ins Wasser fliegen. Gina serviert lachend an allen Tischen und verbreitet mit ihrer Art eine familiäre Fröhlichkeit wie sie typisch für die Menschen der Insel ist. Sie erzählt mir, dass Sie 2014 ihr Lokal mit nur einem Tisch eröffnet hat. Sie sprach mit den lokalen Fischern, dass sie ihr den Fang des Tages verkaufen, den sie in ihrer kleinen, damals noch ohne Elektrizität und Wasser ausgestatteten Hütte servieren wollte. Nur lokale Fische, nicht wie die großen Restaurants importierte Ware. Niemand hat an sie geglaubt, nur ihr Mann. Sie begann, nach Omas Rezept zu kochen, ihr Mann putzte die Fische. Sie stellte bald einen Koch ein, damit sie sich um die Gäste mehr kümmern konnte. Das Geschäft begann zu laufen, weil sich herumsprach, dass bei ihr alles frisch und lecker ist. Wer ihr Restaurant kannte, erzählte es weiter und kam regelmäßig. Auch manch ein Tourist kam vorbei, der einen Tipp von einem Einheimischen erhalten hat. Heute hat Gina 6 Tische, aber ohne Reservierung geht nichts. Es ist eine Geschichte, die das Leben schreibt. Wie aus Hoffnung und Fleiß ein Traum wahr wird.
Wieder einmal treffe ich auf diese unverwechselbare Herzlichkeit ,die mir schon so oft in den letzten Tagen auf Curacao bei den Einheimischen begegnet ist. Und obwohl ich zum ersten Mal in dem kleinen Lokal im Nirgendwo bei Gina bin, werde ich behandelt als wäre ich bereits ein Familienmitglied und Stammgast.
Doch es gibt nicht nur Naturschönheiten auf der Insel.. Curacao ist seit Jahrhunderten eine Kolonie der Niederlande und so gibt es bis heute zahlreiche ehemalige Plantagenhäuser die heute als Landhäuser sogenannte Landhuises zu kulturellen Stätten umgewandelt wurden. Viele davon kann man besuchen und sich über Kultur und Geschichte der Insel informieren.
Das bekannteste Landhuis ist wohl der von der Künstlerin May Henriquez Mitte des 20. Jahrhunderts geschaffenen Künstlerdorfs Bloemhof, in dem sich die Dornen Kathedrale befindet, einer aus drei Millionen Dornen zusammen geflochtene und begehbare kathedral-ähnliche Baukunst die geprägt ist durch die Harmonisierung der Religionen. Der Bau selber hat die Form eines indigenen Kopfes und das hat den Grund dass die indigenen Völker sehr mit der Natur verbunden waren. In den meisten anderen Landhäusern findet man Restaurants.
Und dann gibt es noch das Landhaus Cholobo. Hier wird der berühmte Blue Curaçao Likör hergestellt oder zumindest wird hier gezeigt wie dieser hergestellt wird. In einer spannenden 10-minütigen Tour kann man sich an weniger spannenden Bildern und Exponaten darüber informieren wie der Likör welcher aus den Schalen der Bitterorange, der Arancha, mit einigen weiteren Zutaten zu einem zunächst einmal weißen Alkohol komponiert wird. Die Spanier hatten erfolglos versucht, Orangen aus Valencia auf der Insel anzupflanzen, das Ergebnis war eine bittere Frucht. Aus genau den Schalen dieser misslungenen Frucht wird nun der Likör gewonnen, indem man die ätherischen Öle aus der Schale destilliert. Und woher kommen nun die Farben blau, rot, grün, oder orange? Das ist alles Farbstoff erklärt der Guide eigentlich handelt es sich hier um einen Marketing-Gag um die Kunden zu begeistern. Der Likör schmeckt immer gleichmäßig süß. Inzwischen gibt es noch drei weitere Geschmacksrichtungen nach Kaffee Schokolade oder Tamarinde.
Viel gibt es zu entdecken auf Curaçao und umso mehr bietet die paradiesische Insel der Karibik die Gelegenheit, sich einfach unentdeckt der bedingungslosen Entspannung hinzugeben. Selbst, wenn man die Insel und ihre Sehenswürdigkeiten innerhalb von zwei Wochen kennt, so bleibt sie doch immer ein unbekanntes Sehnsuchtsziel mit hoher Anziehungskraft dank ihrer herzlichen Menschen und ihrer einladenden Art.
Bora Bora, Tahiti oder Moorea – die Augen von Reisenden beginnen zu leuchten bei diesen Inselnamen. Am schönsten lassen sie sich mit dem Segelboot entdecken. Der von Tahiti/Papeete absegelnde Katamaran bringt Inselhopper zu den schönsten Plätzen der Gesellschaftsinseln - einige spektakuläre Landgänge inklusive!
Die Gesellschaftsinseln, die zur 118 Inseln umfassenden Archipelwelt von Französisch-Polynesien gehören, liegen am anderen Ende der Welt. Reisende aus Europa müssen Flüge bis zu 30 Stunden einplanen ins Südseeparadies – und 12 Stunden Zeitunterschied. Fruchtbare Inseln mit dichten Regenwäldern und grünen Bergen, in fünf Archipelen wie auf Perlenschnüren aufgefädelt, liegen verstreut auf 4,5 Millionen Quadratkilometern. Die bekannteste Gruppe sind die Gesellschaftsinseln oder „ Society Islands“, zu denen Tahiti, Moorea, Huahine, Raiatea und die Perle der Südsee - Bora Bora - gehören.
Das Klischee der Südseeidylle mit türkisfarbenen Lagunen, leuchtenden Sandstränden und magisch schönen Overwater Bungalows wird hier Wirklichkeit. Nebst bei lockt spektakuläre Natur mit Bergen, Fjorden, Klippen und Wasserfällen, dazu polynesische Kultur – es ist also Traumziel für Genießer und Entdecker. Gerade deshalb ist nach dem internationalen Flug ein Aufenthalt auf Tahiti fast ein Muss. Zeit zum Akklimatisieren im tropischen Klima – und zum Schauen, Staunen und Genießen. Vormittags in den Bergen spazieren, auf spektakulären Aussichtspunkten fotografieren, nachmittags am Strand chillen und abends mit dem Sundowner in der Hand das Sonnenuntergangspektakel und feinste Hotellerie genießen.
Die Inselhauptstadt Papeete verzaubert nicht auf den ersten Blick, ganz im Gegenteil: hier gibt es kilometerlange Straßenstaus Staus und Hektik. 70 % der 260.000 Menschen Franz. Polynesiens leben hier, Papeete ist der Sitz der Verwaltung - und das Leben ist enorm teuer. Der Charme der Stadt liegt im Detail. Also rein in die geschäftige Inselmetropole mit französischen Kolonialbauten, Promenaden, grünen Parks – und dem allmorgendlichen Obstmarkt. Eine Orgie von Düften, Gerüchen und Farben empfängt den Besucher, Kostproben von fremdartigen Früchten verführen zum Verkosten. Und vielleicht findet sich hier in den kleinen Shops ja auch das so typisch bunte Südseehemd oder Kleid für die Reisetour. Die Lage von Hafen und Stadt vor 2000m hohen tiefgrünen Bergen ist jedenfalls genial. Ein Muss ist auch die Inselrunde um Tahiti Nui, von der „guided Tour mit Chauffeur“ bis zur Mietwagenrunde ist alles empfehlenswert. Oder doch mit dem öffentlichen Bus im Hop On – Hop Off Stil unterwegs sein, dabei lässt sich die Seele von Tahiti mit den Einheimischen schon gut erkunden. Und berühmte Sights wie das Gauguin Museum oder der Botanische Garten lieben an der Strecke. Ganz anders, tiefgrün mit Almlandschaften, spitzen Berggipfeln und Wasserfällen, präsentiert sich tags darauf das Inselinnere von Tahiti auf seiner einzigen möglichen Inlandsdurchquerung durch das Papenoo Tal. Vorbei am wild zerklüfteten 2066m hohen Mount Aorai – übrigens eine sehr empfehlenswerte 2 tägige Bergtour – geht’s von Nord nach Süd.
Und auf der kleineren Schwesterinsel Tahiti Iti wartet die „Kleine Normadie“ mit Almen, Kühen, Farmen – und einem tollen Aussichtspunkt. Von dort ist der Weg bis zur Olympische Surfwelle von 2024 nur kurz. In Teahupoos meterhohen „Schaumrollen“ sollen bei den Olympischen Spielen 2024 die weltbesten SurferInnen ihre Olympiasieger ermitteln.
Wohl am schönsten ist es Tahiti & Co per Segelturn zu erleben. Es ist ein erhabenes Gefühl vom Wind und Wellen getragen Insel um Insel anzusteuern. Erfahrene Skipper investieren Monate, viel Energie und noch mehr Geld dafür. Es geht aber durchaus bequemer und ohne viel Verantwortung per Segelcharter durch die Welt der Gesellschaftsinseln zu kreuzen. Der weltweit agiere Segel- Charter Veranstalter Dream Yacht Charter bietet – von Tahiti, Bora Bora oder der Heimatinsel Raiatea ausgehend – 8- bis 11 tägige Segeltörns auf hohem Niveau an. Die luxuriösen Segelkatamarane ziehen zu festen Terminen ihre Routen durch das Blau (Türkis) der Südsee. Individualität ist oberstes Gebot, die modernen Kats verfügen über 6 klimatisierte Doppelkabinen, jede mit eigenem Bad. Und ein Sonnendeck, ein gemütlicher Aufenthaltsraum und ein Esszimmer mit CD Player sorgen für einen entspannten Aufenthalt. Statt tausender neuer Bekanntschaften am Kreuzfahrtschiff gibts am Katamaran nur eine kleine Gruppe von Mitreisenden. Ein professioneller Captain kümmert sich um das Segeln, ein Koch (eine Köchin) bereitet Ihre Mahlzeiten aus frischen lokalen Produkten vor. Der Einkauf erfolgt auf lokalen Märkten, manchmal sorgen Captain und Belegschaft auch mit fangfrischem Fisch direkt von Kat für die nächste Mahlzeit. Und die Touren selber sind genial geplant und „maßgeschneidert“, durch den geringen Tiefgang des Katamarans können abgelegene Buchten, Ankerplätze und spezielle Schnorchelplätze erreicht werden, die die großen Kreuzfahrtschiffe nie erreichen.
Eine der schönsten Inseln ist nur durch eine 17 Kilometer breite Meerenge von der Westküste Tahitis getrennt ist. Zahlreiche weiße Sandstrände, vielfältige Korallengärten und eine reichen Unterwasserfauna machen sie zu einem bevorzugen Reiseziel. Genüsslich segelt unser Captain in 2 Stunden rüber, gerade einmal 45 Minuten benötigen die Schnellfähren für die Überfahrt. „Welcome in Paradis!“, lächelt Captain Tony, der sehr schöne Ankerplätze für die ersten Schnorchelgänge wählt. (Schnorchelausrüstung gratis). Von der außergewöhnlichen Schönheit Mooreas war auch der berühmte James Cook angetan, 1869 ankerte er in der 5-Sterne-Bucht Opunohu Bay. Später wurde dann die nicht minder schöne Nachbarbucht nach ihm benannt. Beide Buchten, die sich tief und fjordähnlich ins Inselinnere hineingraben, zählen sicher zu den schönsten Naturhäfen der Welt. Der Ausblick auf die gebirgige Insel von dort ist jedenfalls phänomenal.
Tags darauf ist ein Landgang geplant, wir marschieren wir auf der „Pineapple Route“ durch Ananasfelder bis zum pittoresken Belvedere Aussichtspunkt. Hier faszinieren 1000 m in den Himmel ragende Vulkanberge und die schönsten Grüntöne. „ 50 Shades of Green“, orakelt der lokale Guide. Ab Mitte Juli geben sich vor der Küste die Wale ein Stelldichein, Whalewatching und sogar „under water watching“ mit der Taucherbrille wird hier angeboten, beim Katamarantrip ist Whalewatching sogar gratis. Dier ersten Segeltage sind jedenfalls ein wunderbarer Einstieg in die Welt der Südsee.
Die nächste Überfahrt wartet, Raiatea ist das Ziel. „Die Insel wird geprägt von majestätischen Bergen mit üppig dicht bewachsenen Vulkankratern, schönen Wasserfällen und dem sehr markanten Gipfel des 1017 m hohen Mt. Tefatua ganz im Zentrum der Insel.“, hatte Captain Tony beim Briefing am Vorabend erklärt. Wir ankern am Morgen an schönen Schnorchelgründen in versteckt gelegenen Buchten - und gehen auf an Entdeckungsreise.
Auf Raiatea gibt es den einzigen befahrbaren Fluss in ganz Französisch Polynesien, den Faaroa River. Also rein in das Kajak und dann mal sportlich durch die Bilderbuchbucht von Faaroa bis zum Fluss paddeln. Eine wild wuchernde tropische Landschaft empfängt uns dort, selbst stromauf paddeln ist kein Problem. Zudem lockt am Flussufer ein sehr attraktiver Zwischenstopp mit einem romantischen Spaziergang durch einen der schönsten Botanischen Gärten von ganz Polynesien. Vor giftigen Tieren muss auf Französisch Polynesien nicht gewarnt werden – der Inselarchipel ist „giftfrei“.
Ein ganz anderes Bild der Insel vermittelt der Haupthafen Uturoa (dort ist auch der Heimathafen unseres Katamarans) Eine Markthalle, kleine Supermärkte, China Shops und kleine Restaurants prägen diesen einzigen größeren Ort der Insel. Hinter der Stadt ragt der Mt. Tapioi 294 m in den Himmel, ein kurzer Wanderweg führt zu einem tollen Ausblick.
Die Insel gilt als die Wiege der polynesischen Kultur. Der Legende nach sollen vor über 1000 Jahren Maori auf der Insel gelandet sein. Dazu passt auch die Legende, dass die Insel nach der Königin Rai und dem Krieger Atea benannt wurde, damit wäre der Inselname erklärt.
Die „heilige Insel“ soll als erste besiedelt gewesen sein. Hirto, der Sohn des Schöpfergottes Taaroa, war ihr erster König und der Begründer der Dynastie und der UNESCO geschützten Versammlungsstätte Taputapuatea in Opoa. Hiro soll es gewesen sein, der die großen Kanus gebaut hat, mit denen die Eingeborenen nach Rarotonga und Neuseeland gesegelt waren. Jedenfalls haben viele verschiedene Sehenswürdigkeiten der Insel eine sagenumwobene polynesische Geschichte.
Es sind nur wenige Segelmeilen zum nächsten 5 Sterne Stopp. Auf der hügeligen, immergrünen Insel Tahaa leben ca. 5000 Einwohner - und es gibt zahlreiche Vanilleplantagen. Tausende Palmen wiegen sich an den Stränden im Wind – Südseeidyll pur. Vor der Uferkulisse stehen die einsamen Stelzenhäuser der Perlenfarmen. Hier werden die berühmten schwarzen Perlen gezüchtet. Interessant sind Demonstrationen und Erklärungen wie Fremdkörper in das Fleisch der Austern gesetzt werden. Und natürlich sind Käufer willkommen!
Unterwasserfreaks sind hier im Dreamland. An die dreißig Grad hat das Wasser in der seichten Lagune und ist glasklar. Beste Voraussetzungen also, um gemächlich durch Korallengärten zu gleiten. Die Fische scheinen sich nicht stören zu lassen. Sie wirbeln weiter durch die Korallen, stöbern weiter im weißen Sand nach Leckereien. Irgendwo weiter draußen kurbeln wohl auch Haie durchs Wasser.„Riffhaie sind ungefährlich, ihr könnt über ihnen problemlos schwimmen und schnorcheln“, lächelt Tony. Mulmig ist das Gefühl trotzdem, wenn man nach dem geschmackvollen Lunch– selbst gefangener Fisch – seine Schwimmrunden im glasklaren Wasser um den Kat zieht – und unten am Grund drei „Riffies“ elegant durch das Wasser gleiten. An den leckeren Sportlern über ihnen scheinen sie nicht interessiert zu sein. Gott sei Dank!
Der Tagesrhythmus am Segelkatamaran ist sehr individuell. Frühaufsteher sind schon vor Sonnenaufgang mit dem Kaffeehäferl oder einem Glas Orangensaft oben beim Steuerrad, genießen die leichte Brise , die Stille, die Silhouette der nächsten Insel – und zumeist fulminante Sonnenaufgänge. Dann ein herzhaftes Frühstück – und der nächste Erlebnistag kann beginnen. Segel – und Ankerstunden laden zum Chillen und Sonnenbaden an Deck, Aktive haben immer die Möglichkeit mit Seakayak oder per Stand up Paddling auf Entdeckungsreise zu gehen. Und Fotografen schweben ohnehin im siebten Himmel, endlose Motive und Farbenorgien in Blau, Grün und Rot laden zum professionellen Knipsen. Besonders spannend sind die Einfahrten durch enge Riffpassagen in die Lagunen zu beobachten. Dann steigt die Erwartungshaltung, die Suche nach dem nächsten Ankerplatz fürs Schnorcheln oder für den Landgang beginnt. Unsere Bordküche übertrifft sich jeden Tag selbst. Längst ist das Kochen von Thea zur Zeremonie geworden und ambitionierte „Nachahmer“ schauen ihr genau beim Kochen und Würzen genau über die Schulter. Zum Genuss nach Lunch und Dinner gehört auch viel Zeit, um sich auszutauschen, zu reden, zu träumen, zu planen. Das ist der wahre Luxus dieser langsamen Reise.
Allein der Name bürgt für Südseefeeling pur, die Wasserfarbe in der Lagune ist unglaublich, die Anzahl der Blautöne sind schier unendlich – und die Wanderung auf die Bilderbuchberge ist schweißtreibend. Über Superlative lässt sich streiten, aber hier sind sie berechtigt. Die seichte, türkisblaue Lagune ist ungefähr drei Mal so groß wie die Insel selber. Und das Riff, das sich nur an einer Stelle öffnet, schützt ein einzigartiges Biotop vor dem wilden Ozean. In der Lagune haben über 700 Meeresbewohner, darunter viele Rochenarten, ihre Heimat gefunden haben. Bei einem Landgang erfolgt der Empfang mit Südseerhythmen und duftenden Blumengirlanden. Mit Jeep, Quad oder traditionell mit dem Moped lässt sich das Inselchen, auf dem ca. 9000 Menschen leben, wunderbar erkunden. Palmenstrände, kleine verträumte Ortschaften, Dschungelszenarien und spitze Bergzackenlocken – und viel Geschichte. Schließlich haben die US Soldaten die Kunde vom schönsten Kriegsstützpunkt der Welt nach Hause gebracht - und für Touristenstürme gesorgt.
Jedenfalls gehören die Bunker und Geschütze auf der Insel auf jede „to do“ Tourliste , genauso wie das Kultlokal „Bloody Mary“.
Zurück an Bord fasziniert ein Sonnenuntergang mit unglaublichen Rottönen. Es ist eine perfekte Zeit, um mit dem Sundowner in der Hand diese Luxuskulisse zu würdigen. Am nächsten Tag fasziniert das Unterwasserleben der Lagune genauso wie eine Seakayakfahrt zum Riff und zu den berühmten Overwater Bungalows. Wer nach dem Segeltörn noch ein wenig Kleingeld zur Verfügung hat und richtig feudal relaxen möchte – welcome in paradise!
Der Legende nach trennte der Riese Hiro, der Halbgott der Diebe, mit seinem Kanu die Insel Huahine in zwei Teile: Huahine Nui (die große Insel) und Huahine-Iti (die Kleine Insel). Dabei entstanden die Bourayne Bay im Westen und Maroe im Osten. Beide Inseln sind durch eine enge Brücke verbunden, Aussicht und Lage ist spektakulär. Ansonst schlummert die „Garden Insel“ gemächlich vor sich hin, die Menschen sind relaxed und freundlich, Stress scheint unbekannt zu sein. Hier ticken die Uhren tatsächlich etwas langsamer. Die liebliche hügelige Lage hat auch hier zu einer frühen Besiedelung geführt, ein polynesischer Kultplatz belegt das eindrucksvoll. Huahine wird genauso wie Tahaa und Raiatea als Vanilleinsel bezeichnet. Hochwertige Vanilleschoten werden vielfach verwendet, sie erzielen Rekorderlöse am Weltmarkt. Das und sehr viel mehr lernt man bei einem Besuch auf einer Vanillefarm
Fast wehmütig verlassen wir unseren „Dream Yacht Charter“ Kat, verabschieden uns herzlich und blicken sehnsuchtsvoll zurück in den Hafen von Uturea. Das war sicher nicht die letzte Tour mit Dream Yacht Charter, ihre Philosophie „klein, fein, individuell“ passt perfekt in die Südsee. Nach so vielen Eindrücken sollen noch einige ruhige Tage das Abenteuer Südsee stimmig ausklingen lassen vor dem langen Heimflug. Gemütlich auf der Küstenstraße cruisen und die Langsamkeit von Raiatea entdecken, bei mystischen Ausgrabungsstätten den Geheimnissen der Tikis, steinerner Menschendarstellungen, folgen. Die Einwohner verehren auch heute noch ihren Urgott, der den ersten Menschen erschaffen haben soll. „Der Glaube an das Mana, die spirituelle Kraft der Vorfahren ist, trotz christlicher Missionierung, geblieben“, hatte der lokale Guide erklärt. Als Polynesier sind sie auf ihre Traditionen und die Kultur stolz. Noch chilliger ist es genüsslich am Steg in immergrüne Traumbuchten zu schauen - oder doch wandernd auf den 772 m hohen Mt. Temehani auf Entdeckungsreise gehen. Es ist der einzige Ort der Welt, wo man die Blüte des Tiare Apetahi sehen kann. Das „Edelweiss von Französisch Polynesien“ ist eine zierlichen weiße Blume mit fünf Blüten blättern. Man sagt, sie sei die Hand einer schönen, verliebten Prinzessin, die einst auf dem Gipfel des Berges Temehani verschwunden ist. Einen geheimnisvolleren Ort mag man sich im Reich der Südsee wohl nicht mehr vorstellen. Endstation Sehnsucht erreicht!
Der Frühling steht vor der Tür und mit ihm die Vorfreude auf sonnige Tage, leichte Kleidung und erfrischende Auszeiten. Doch diese Saison steht für mehr als nur das Streben nach dem perfekten „Summer Body“. In einer Welt, die nach ganzheitlichem Wohlbefinden strebt, stehen ganzheitliche Retreats, Detox-Angebote und Anti-Aging-Behandlungen hoch im Kurs. Von holistischen Wellbeing-Retreats an der Ostsee bis hin zu spirituellen Reinigungsritualen im Herzen des balinesischen Regenwaldes bietet diese Auswahl an Wellness-Hotels und -Treatments nicht nur eine willkommene Auszeit während der heißen Monate, sondern auch transformative Erfahrungen für Körper und Geist.
Fernöstliches Wellbeing ohne langen Flug und Jetlag: In diesem Sommer kommt der thailändische Wellness-Pionier Chiva-Som zum ersten Mal nach Europa und feiert mit zwei exklusiven Retreats auf Weissenhaus seine Premiere. Die fünftägigen Retreats verbinden die wegweisende Philosophie des Chiva-Som mit der unvergleichlichen Ruhe und den kulinarischen Genüssen des Private Nature Luxury Resorts. Ziel der Retreats im Mai und Juni ist es, das Wohlbefinden zu fördern und die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern, indem den Teilnehmern neue Inspirationen für ihren Alltag vermittelt werden. Jedes Programm wird individuell auf die Bedürfnisse der Gäste zugeschnitten und umfasst ein vielfältiges Angebot an Behandlungen und Aktivitäten. Von verjüngenden JetPeel-Therapien und Wohlfühlanwendungen über Meditation und Yoga bis hin zu Kochkursen. Für ein ganzheitliches Erlebnis präsentiert Sinchai Srivipa, der Chefkoch des thailändischen Luxusresorts, eine charakteristische Wellness-Küche mit speziell entwickelten Detox-Menüs. Höhepunkt ist ein Gala-Abschiedsdinner mit Zwei-Sterne-Koch Christian Scharrer vom Weissenhaus.
www.weissenhaus.de.
Entspannung bis unter die Haut: wir alle lieben Städtetrips, aber nach einiger Zeit schmerzen die Füße, der Rücken verspannt sich und die Haut verliert ihren Glow. Good News gibt es deshalb für alle, die vorhaben, nach London, Paris oder Amsterdam zu reisen. Denn in den Häusern der edlen The Set Collection warten ab April erstmals die Produkte des weltweit führenden Unternehmens für Wellness-Technologie Therabody, das vor allem für seine Theragun Massagepistole bekannt ist. Eine verspannte Muskulatur verursacht Schmerzen und zwingt Betroffene in eine Schonhaltung. Damit beginnt oft ein Teufelskreis mit anhaltenden Beschwerden. Die Marke Therabody bietet deshalb perkussive Geräte zur Selbstmassage an, die mit wechselbaren, verschieden festen Aufsätzen ausgestattet sind, um die Muskulatur mit schnellen Schlägen zu lockern. Nach einem ereignisreichen Tag in den Metropolen können sich Gäste des Hotel Café Royal, Hotel Lutetia und Conservatorium nun zurücklehnen und die wohltuende Wirkung der Therabody-Massagegeräte in ihrem eigenen Hotelzimmer genießen. Ab April steht die gesamte Palette der nicht-invasiven Gesundheits- und Wellnessprodukte in allen Zimmern, Suiten sowie im Akasha Spa mit eigener Therabody Suite zur Verfügung.
www.thesetcollection.com.
Lebensserum Olivenöl - auch für die Haut! Inmitten sanfter Hügel, umgeben von Zitronenbäumen und Olivenhainen, entfaltet das flüssige Gold der Toskana in der Villa La Massa ab April seine Wirkung nicht nur auf dem Teller, sondern auch auf der Haut. In den historischen Mauern des Arno-Spa, geprägt von originalen Steinmauern und gewölbten Ziegeldecken, bietet die ehemalige Medici-Residenz ein Erlebnis, das nicht nur verjüngend wirkt, sondern auch die Essenz der Region einfängt. Die Reise zu strahlender Haut beginnt mit einer Tiefenreinigung und einem enzymatischen Peeling, gefolgt von einer Tonisierung mit Aloe Vera und Echinacea, um die Haut auf eine Maske aus weißer Tonerde, Hamamelis-Extrakt und ätherischem Lavendelöl vorzubereiten. Das Olivenöl der Villa La Massa, das von den Olivenbäumen des 25 Hektar großen Hotelparks gewonnen wird und mit den wertvollen Nährstoffen der Polyphenole und Vitamine gesättigt ist, verleiht der Haut anschließend neue Spannkraft, Elastizität und eine seidige Glätte. In den erfahrenen Händen der Spa-Therapeuten und begleitet von der wohltuenden Wärme des Öls, versinken Gäste in einen Zustand völliger Ruhe und Entspannung.
www.villalamassa.com
Erst spirituelles Wohlbefinden, dann körperliche Gesundheit, denn schließlich ist der Körper der Spiegel der Seele. Mitten im Payagan-Dschungel an einer heiligen Quelle, liegt das COMO Shambhala Estate – der perfekte Rückzugsort, um Körper und Seele vom Stress des Alltags zu lösen. Der Wassertempel von Tirta Empul, der von den Einheimischen aufgrund seiner heilenden Wirkung verehrt wird, ist der ideale Ausgangspunkt, um den Körper von innen heraus vom Stress zu lösen. Der im 10. Jahrhundert erbaute Tempel spielt eine Schlüsselrolle in der balinesischen Mythologie und führt Reisende durch einen Reinigungsprozess in 30 verschiedenen Wasserquellen – vom Schutz vor Albträumen bis zur Reinigung der Chakren. Nach dieser spirituellen Reinigung werden Gäste im COMO Shambhala Estate bei Massagen und Behandlungen für die Rückkehr in den Alltag vorbereitet. Ganz neu sind außerdem die COMO Wellness Paths. Ab sofort können Gäste nach einem umfangreichen Gespräch mit den Therapeuten aus fünf Pfaden des Wohlbefindens wählen, die ganz individuell auf ihre Bedürfnisse abgestimmt sind. Damit wird jeder Aufenthalt im balinesischen Regenwald noch persönlicher und ermöglicht es, Schritt für Schritt seinen ganz eigenen Pfad des Wohlbefindens zu finden.
www.comohotels.com
Duftende Pinienwälder, Kräutergärten, Wildblumen, Meeresrauschen, salzhaltige Luft und kroatische Sonne – eigentlich schon genug Ingredienzen, um richtig zu entspannen. Auf dem „Island of Vitality“ – wie die kroatische Halbinsel Lošinj auch genannt wird – sorgt das Zusammenspiel aus aromatischer Luft und dem vitalisierenden Effekt des Meeres für neue Energie. Die Lošinj Hotels & Villas nutzen diese von der Natur gegebenen Schätze und haben für Wellness- und Vitalurlauber ein ganzheitliches Wohlfühlkonzept entwickelt, das die Energie des Meeres mit den beruhigenden Effekten des Pinienwaldes, der die Insel bedeckt, kombiniert. Die „Sea-Tox Therapie“ entgiftet den Körper dank Unterwasser Tai-Chi und dem vielfältigen Plankton des kroatischen Meeres. Atemübungen im „Waldbad“ wirken entspannend dank der ätherischen Öle der Pinien. Mit Teezeremonien aus hauseigenen Kräutern gewinnt der Körper wieder an Stärke und Widerstandskraft. Was nicht fehlen darf: Viel Zeit an der frischen Meeresluft mit Spaziergängen, Yoga-Sessions am Strand, Wanderungen und Radtouren. Damit die Reisenden nicht nur erholt, sondern auch sichtlich verjüngt aus dem Urlaub zurückkehren, bieten die Lošinj Hotels & Villas auch Gesichtsbehandlungen an, die die Haut gesünder, straffer und kräftiger erscheinen lassen, indem sie den nährreichen Wirkstoff TFC8 mit der Luxuskosmetikmarke Augustinus Bader, für eine plastische Lifting-Massagetechnik, kombiniert.
www.losinj-hotels.com.

Die Malediven sind ein absoluter Sehnsuchtsort für viele Menschen. Dieses Atoll im Herzen des Indischen Ozeans setzt sich aus über 1250 kleinen und größeren Inseln zusammen. Lediglich etwa 220 dieser Eilande sind besiedelt, wobei viele von ihnen erstklassige Unterkünfte für die stets herzlich willkommen geheißenen Gäste bieten. Jedes Jahr werden rund zehn neue Resorts eröffnet, was einem massiven Buhlen um Feriengäste gleichkommt, denn manche Insel ist nicht natürlich gewachsen, sondern ein bestehendes Korallenriff wurde mit mehrheitlich Sand vergrößert.

Die farbenfrohe Unterwasserwelt der Malediven © Caplio G3 modelS User
Die nördlich des Äquators liegenden Malediven locken das ganze Jahr über mit ausgedehnten Sandstränden, atemberaubenden Unterwasserwelten, Postkartenidyllen und einer reichen tropischen Fauna und Flora. Das Klima auf den Inseln ist das ganze Jahr über warm und die Temperaturen fallen selten unter 25 Grad Celsius. Um die passende Reisezeit zu erkunden, muss man folgendes wissen: Es gilt zwischen dem Südwest- und dem Nordost-Monsun zu unterscheiden. Die großräumigen Luftströmungen in der unteren Troposphäre prägen das Wetter der Inseln, die sich im feucht tropischen Klimagürtel befinden. Aus diesem Grund gilt der Zeitraum von Oktober bis April als ideale Reisezeit – dann, wenn es in unseren deutschsprachigen Breiten mehrheitlich kalt und nass ist. In dieser Zeit herrscht der Einfluss des Südwest-Monsun und es wird normalerweise nur sehr wenig Niederschlag gemessen. Die Zeitverschiebung beträgt lediglich «plus 3 Stunden», was eigentlich kaum einen Jetlag beschert. Während unserem Aufenthalt im Oktober beglückt uns das Klima mit rund 28 Grad – tagsüber und nachts.
Das Konzept: Eine-Insel-Ein-Resort verspricht erstklassigen Luxus und garantiert Privatsphäre und Abgeschiedenheit, umgeben von türkisfarbenem Wasser und weichem Korallensand, welcher die Hitze nicht aufnimmt und das Barfußgehen zum Erlebnis kürt. Beim Sonnenbaden die Zeit zu zweit genießen oder gemeinsam auf Entdeckungstour unter Wasser gehen – wer es ganz klassisch mag, findet auf den Malediven das Traumreiseziel schlechthin. Zahlreiche luxuriöse Resorts bescheren Verliebten traumhafte Stunden im Paradies. Für Privatsphäre sorgen die exquisiten Wasserbungalows mit direktem Zugang zum glasklaren Meer. Viele Inseln des Archipels bieten extra Angebote für Hochzeitsreisende oder für Hochzeitstag feiernde wie wir – ein privates Dinner am Strand, ein schwimmendes Frühstück oder ein Abendessen unter Wasser.
Wir freuen uns schon seit Wochen auf den bevorstehenden Trip auf die Malediven. Die Vorfreude ist eine wunderbare Gelegenheit, um sich perfekt auf die Reise vorzubereiten. Dazu einige persönliche Tipps: Ein paar Tage vor Abreise registrieren wir uns auf dem Einreiseportal IMUGA. Das garantiert eine mühelose Zollabfertigung in Malé. Stromadapter haben wir in den von uns besuchten Resorts nicht gebraucht, aber sicherheitshalber empfehlen wir einen Typ G Adapter. Schuhe lassen wir zu Hause. Bequeme Flip-Flops und leichte Sandalen, wie zum Beispiel das Modell Trail von Lizard, kommen ins Gepäck und schon ist das Thema Fußbekleidung erledigt. Übrigens arbeitet das Personal in einigen Resorts barfuß und wir können uns als Gäste entspannt anschließen. Badehosen und UV-abweisendes Badeshirt, Strandkleid, Sonnenbrille, Sonnencreme (mindestens Schutzfaktor 30), T- und Poloshirt, Kurzarmhemd, kurze Hose und eine individuelle Kopfbedeckung wandern ebenso in die Reisetasche. Die langärmligen Kleidungsstücke bringen wir allesamt unbenutzt wieder nach Hause. Zur Unterhaltung stecken wir Kartenspiele, Cross Boccia und ein Frisbee ein. Natürlich kann jeder die eigenen Schnorchel-Utensilien mitschleppen oder diese in den Resorts z.T. kostenpflichtig ausleihen. Ebenfalls müssen sich Malediven Reisende bewusst sein, dass in keinem uns bekannten mobilen Abonnement Kosten für Roaming oder sogar Telefonie inbegriffen sind. Die Insulaner machen deshalb den Vorschlag: «no news, no shoes». Welch coole Idee, um den Alltag hinter sich zu lassen. Was unbedingt ins Gepäck gehört, ist ein Fotoapparat oder ein gutes Fotohandy. Falls vorhanden, eine wasserdichte «Action» Kamera, denn die Erlebnisse unter Wasser sind einzigartig. Zum Thema «High-Speed Internet»: Wir messen in jedem Hotel die Geschwindigkeit, welche maximal 12.2 Mbps für den Download und 9.44 Mbps für den Upload ergaben – also weit entfernt von High Speed. Vom Internet zum TV: Hier erleben wir, dass in allen Hotels eine Art «Smart» TV vorhanden ist, aber viele Sender, welche vorprogrammiert sind, können nicht abgespielt werden. Auch dort wo z.B. Netflix aufrufbar ist, können wir uns weder mit dem eigenen noch mit dem vorinstallierten Account einwählen. Nicht, dass wir den TV je vermisst hätten…
Bei jedem Transfer mit einem Wasserflugzeug werden wir von einem Mitarbeiter begleitet, welcher uns samt Gepäck in den Bereich der Trans Maldivian Airways (tma) bringt. Dort checkt dieser unsere Bagage ein und wir nehmen in den hoteleigenen, großzügigen Lounges Platz, bis der Flug mit einer der 124 De Havilland Canada DHC-6 Maschinen aufgerufen wird. Theoretisch finden bis zu 15 Passagiere einen Sitzplatz. Wir sind jedoch nie mit mehr als acht Passagieren und drei Besatzungsmitgliedern geflogen. Die Maschine mit knapp 20 Meter Spannweite ist innen eng, bietet aber für einen kurzen Flug (meist unter 30 Minuten) ausreichend Platz. Schnell heben wir mit dem barfüßig agierenden Piloten dank der kräftigen 462 kW Turboprop Motoren ab. Wir fliegen auf rund 600 Meter über Meer und erfreuen uns über die Aussicht auf die herrliche Wasser-Landschaft unter uns.
Für die Flüge haben wir uns für Turkish Airlines entschieden. Dafür gibt es viele Gründe: Wir können ab EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg fliegen, was eine schnelle Gepäckaufgabe und kurze Wege garantiert. Alle wichtigen Destinationen im DACH-Gebiet haben ebenfalls Direktflüge nach Istanbul, dem HUB zu 344 Destinationen weltweit. Wow.
Turkish Airlines nahm 1979 den Flugbetrieb zum EuroAirport auf. Derzeit bietet diese Fluggesellschaft bis zu 14 Flüge pro Woche von Basel nach Istanbul.

Turkish Airlines Business-Class
Das Check-in und die Sicherheitskontrolle sind effizient und schon bald sind wir als Passagiere der Business-Class in der Lounge des Flughafens angelangt. Obwohl optisch angemessen, ist die Auswahl an Speisen und Getränken für einen Abendflug sehr bescheiden. Es ist an der Zeit, dass der EuroAirport diese Serviceleistung überdenkt und sich den internationalen Standards anpasst. Das Boarding geht zügig voran. Leider steht nicht, wie im Flugplan angegeben, ein moderner Airbus 321 Neo bereit, sondern eine ins Alter gekommene Boeing 737-800. Wir vermissen kühles Wasser und Erfrischungstücher bei unseren Sitzen. Entsprechend der vielen Flugmeilen der Boeing ist das Unterhaltungssystem zwar «up-to-date», nicht aber die Hardware. Die Fußstütze der Sitze tragen unsere Beine kaum. Der Sitzabstand ist angenehm, das Personal freundlich und zurückhaltend. Das Essen schmeckt gut, bewegt sich aber nicht auf Gourmetniveau, wie dies angepriesen wird. Bedauerlicherweise wird nicht für weitere Getränkewünsche nachgefragt und die «Flight Attendant» vergisst die Extrabestellungen von Eis und Brot. Nichtsdestotrotz, die Sitze in der Business-Class sind bequem und die drei Stunden nach Istanbul vergehen wie im Fluge.
Dort angekommen, rollen wir im Flugzeug 20 Minuten bis zum Gate und gehen anschließend 12 Minuten mit unserem Handgepäck zu Fuß Richtung Lounge. Wir sind nicht schlecht überrascht, dass wir trotz Transit nochmals einen Sicherheitscheck über uns ergehen lassen müssen, bevor wir schlussendlich in der Turkish Airlines Business Lounge ankommen. Diese erstreckt sich über eine Fläche von 5600 m² und bietet Platz für 765 Personen. Da unser Weiterflug Verspätung hat und Mitternacht bereits vorüber ist, suchen wir nach bequemen Sofas, um zu entspannen und ein paar angepriesene Köstlichkeiten zu essen. Trotz der frühen Morgenstunden haben wir Mühe zwei freie Plätze zu finden. Die Angebote der Küche sind um diese Uhrzeit eher bescheiden. Schade, hätten wir doch gerne exklusive Delikatessen aus der türkischen und internationalen Küche gekostet. Die Lounge ist geschickt gestaltet und lädt zum Lesen von Büchern und Zeitungen, zum Ansehen internationaler TV-Kanäle und zum Entspannen bei einem türkischen Kaffee oder Tee, begleitet von etwas Süßem oder Pikantem, ein. Obst und ein wunderbares Salatbuffet, Sandwiches und Pita, wie auch eine Auswahl an Getränken, Weinen, und Prosecco sind im Self-Service Angebot reichlich vorhanden. Für Geschäftsreisende stehen drei private, bis ins kleinste Detail durchdachte, Besprechungsräume zur Verfügung. Passagiere haben die Möglichkeit, eine Video- oder Telefonkonferenz mit ihren Unternehmen abzuhalten, während sie auf ihren Abflug warten. Weitere Einrichtungen sind Wickelraum, Schließfächer, Ladestationen, Bügel- und Umkleideraum, Gebetsräume für verschiedene Religionen, Masseure (07:00-23:00 Uhr) und kostenloses WLAN. Die 13 Relax-Suiten mit Dusche stehen ausschließlich Passagieren zur Verfügung, welche mindestens einen acht Stunden Flug vor sich haben, die gesamte Flugdauer oder Verspätungen nicht mit einberechnet. Ausnahmen werden keine gemacht. Schade, konnten wir diese Exklusivität nicht erleben oder begutachten.
Für den Weiterflug nach Malé besteigen wir einen Airbus A330-300. Die Flugbegleiter sind sichtlich bemüht, beziehen beim Erreichen der Flughöhe flink das enge, aber sehr bequeme Bett. Wir lassen das Essen aus und schlafen so lange wie möglich mit Decken, Kissen und ausgeschalteten Bildschirmen. Rechtzeitig zum Frühstück sind wir wach und freuen uns über das gute Essen mit warmen Brötchen. Das Personal ist auffallend zuvorkommend, das Platzangebot entspricht den Erwartungen. Zwei WCs für die große Business-Class sind nicht ausreichend, zumal das hintere auch von Passagieren aus der Economy benutzt wird. Zu erwähnen ist auch, dass die Auswahl an aktuellen Filmen in deutscher Sprache sehr knapp ausfällt. Schade. Die Flüge erleben wir sowohl auf der Hin- als auch auf der Rückreise sehr entspannt. Wir werden Turkish Airlines auch zukünftig gerne nutzen, um zu einer der 344 Destinationen in 208 Ländern oder zu einer der 53 Inlandsdestinationen in der Türkei zu gelangen.
www.turkishairlines.com/de-int/index.html
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